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Rot-Weiss Cuxhaven will seine Siegesserie fortsetzen und sich mit einem Erfolg in Stade weiter an die Tabellenspitze heranschieben. Foto: Unruh
Rot-Weiss Cuxhaven will seine Siegesserie fortsetzen und sich mit einem Erfolg in Stade weiter an die Tabellenspitze heranschieben. Foto: Unruh
Fußball

Duell der Aufstiegsfavoriten: Rot-Weiss Cuxhaven trifft auf Güldenstern Stade

von Denice May | 25.09.2026

In der Fußball-Bezirksliga treffen die torgefährlichsten Teams aufeinander: Rot-Weiss Cuxhaven und VfL Güldenstern Stade kämpfen um die Tabellenspitze, während die Altenwalder ihren Lauf fortsetzen wollen. Der Duhner SC hofft auf wichtige Punkte.

In der Bezirksliga Lüneburg stehen für die Cuxhavener Mannschaften am Sonntag drei unterschiedliche Aufgaben an: Rot-Weiss Cuxhaven trifft im Duell der Aufstiegsfavoriten auf Güldenstern Stade, der TSV Altenwalde will seinen Lauf beim FC Geestland fortsetzen. Für den Duhner SC geht es gegen LFCS nach sechs Spielen ohne Sieg um wichtige Punkte.

VfL Güldenstern Stade - RW Cuxhaven (So. 15 Uhr): Es ist das Duell der beiden torgefährlichsten Mannschaften der Liga - und gleichzeitig ein echtes Spitzenspiel. Mit dem VfL Güldenstern Stade und Rot-Weiss Cuxhaven treffen am Sonntag zwei Mannschaften aufeinander, die zu den Aufstiegsfavoriten zählen. Beide haben bislang 15 Punkte gesammelt und jeweils fünf Siege eingefahren. Während der VfL zuletzt die SV Drochtersen/Assel III mit 4:1 bezwang, feierte Rot-Weiss beim 7:1 gegen den FC Geestland bereits den fünften Sieg in Folge. Auch offensiv begegnen sich die beiden Spitzenteams auf Augenhöhe. Sowohl der VfL als auch Rot-Weiss haben bereits 28 Tore erzielt - mehr hat kein Team der Liga. "Stade ist schon in der Favoritenrolle, hat im Pokal auch schon starke Gegner geschlagen und mit Niklas von Borstel einen guten Stürmer", sagt Cuxhavens Teammanager Daniel Gonzalez. Auf Rot-Weiss wartet damit vor allem defensiv eine anspruchsvolle Aufgabe. Allerdings geht auch der Tabellendritte mit viel Selbstvertrauen in das Duell. Fünf Siege in Serie stehen für die Cuxhavener zu Buche, zuletzt gab es das deutliche 7:1 gegen Geestland. Personell müssen die Cuxhavener auf den gesperrten Gabriel Costa verzichten. "Wir haben aber gezeigt, dass wir das kompensieren können", sagt Gonzalez. Trotz des Respekts vor dem Gegner erwartet der Teammanager "ein Spiel auf Augenhöhe".

FC Geestland - TSV Altenwalde (So. 15 Uhr): Mit ordentlich Rückenwind reist der TSV Altenwalde zum FC Geestland. Während die Gastgeber zuletzt beim 1:7 gegen Rot-Weiss Cuxhaven deutlich unter die Räder kamen, feierte der TSV mit dem 1:0 gegen den TSV Stotel den nächsten Sieg. Mit 13 Punkten rangieren die Altenwalder auf Platz fünf und sind inzwischen seit vier Spielen ungeschlagen. "Wir wollen auch im fünften Spiel ungeschlagen bleiben", sagt TSV-Trainer Cristiano Da Cruz Cunha. Personell hat er derzeit die Qual der Wahl: "Alle Positionen sind doppelt besetzt. Die Jungs trainieren fleißig und konzentriert." Entsprechend selbstbewusst soll die Reise nach Geestland gehen - auch mit Blick auf das anstehende Derby in der kommenden Woche. Unterschätzen will Da Cruz Cunha den Gegner trotz der jüngsten deutlichen Niederlage aber keineswegs. Geestland agiere kompakt und lasse nur wenige Räume, um anschließend mit schnellen Nadelstichen über die gefährlichen Offensivleute zum Erfolg zu kommen. "Wir wissen um ihre Stärken, aber auch um ihre Schwächen", sagt der TSV-Trainer. Die vergangenen Duelle waren wechselhaft: In der Hinrunde der vergangenen Saison drehten die Altenwalder einen 0:2-Rückstand noch in einen 4:2-Sieg, im Rückspiel setzte sich allerdings Geestland mit 2:0 durch. "Es wird wieder ein Spiel auf Augenhöhe", erwartet Da Cruz Cunha.

Duhner SC - LFCS (So. 15 Uhr): Für den Duhner SC geht es am Sonntag um wichtige Punkte im Tabellenkeller. Seit sechs Spielen wartet die Mannschaft von Trainer Aleksandar Milakovic auf einen Sieg, nun kommt mit LFCS ein direkter Konkurrent, der aber noch schwer einzuschätzen ist. Nach dem deutlichen 0:7 gegen den MTV Bokel war für Milakovic vor allem Aufarbeitung angesagt. "Wir haben in der Woche daran gearbeitet, dass uns das nicht mehr passiert", sagt der Duhner Trainer. Einfacher wird die Aufgabe allerdings nicht: Zwei Innenverteidiger fehlen ihm am Sonntag. Hoffnung macht dem Duhner SC der Heimvorteil. "Da ist es möglich, Punkte zu holen", sagt Milakovic. Gerade gegen LFCS könnte sich die Chance bieten, die Negativserie zu beenden. Denn auch die Gäste haben ihre Probleme in der Defensive und bereits 23 Gegentreffer kassiert. Mit drei Niederlagen hat Duhnen zwar seltener verloren als LFCS, steht aufgrund von zwei Siegen dennoch hinter dem Konkurrenten. Ein Heimsieg würde die Mannschaft  wieder näher an LFCS heranbringen.

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Denice May

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Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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