Verbandligist TSV Lamstedt unterliegt dem VfL Sittensen deutlich
Der TSV Lamstedt war im Tischtennis-Duell der Verbandsliga gegen den VfL Sittensen chancenlos und musste eine deutliche 1:9-Niederlage einstecken. Dabei hatte man sich nach dem Erfolg der Vorwoche viel vorgenommen.
Von Olaf Mohr
Im Punktspiel der Tischtennis-Verbandsliga Nord war die erste Herrenmannschaft des TSV Lamstedt gegen den VfL Sittensen chancenlos und ging mit 1:9 unter. Dabei hatten sich die Bördespieler nach dem Sieg in der Vorwoche gegen den ATSV Sebaldsbrück viel vorgenommen. Etliche Zuschauer hatten den Weg in die Bördehalle gefunden und hofften auf einen spannenden Spielverlauf gegen den alten Bekannten aus Sittensen. Die Gäste waren unter anderem mit dem ehemaligen Lamstedter Jugendspieler Jona Voss und dem Altstar "Peter Igel" angereist.
Während Lamstedts erstes und zweites Doppel jeweils mit 1:3 Sätzen verloren, gewann das dritte Doppel in der Besetzung Leon Bömmelburg und Steffen Kruse deutlich mit 3:0 Sätzen. Dass dies der einzige Punkt für Lamstedt bleiben sollte, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Im oberen Paarkreuz blieben Lukas von See und Jan Czesinski anschließend ohne echte Chance und verloren ihre Spiele jeweils mit 0:3 Sätzen. Besonders im Spiel von Lukas von See gegen seinen ehemaligen Mitspieler Jona Voss war zu erkennen, welchen enormen Leistungssprung der ehemalige Lamstedter gemacht hat. Auch im mittleren Paarkreuz war für Nils Meyer und Leon Bömmelburg nicht viel zu holen. In zwei Spielen konnten die beiden gerade einmal einen Satz gewinnen.

Deutlich knapper wurde es im unteren Paarkreuz. Hier waren Lars Rieger und Steffen Kruse ihren Gegnern ebenbürtig und hätten mit etwas mehr Glück durchaus punkten können. In diesen beiden Spielen erlebten die Zuschauer spektakuläre Ballwechsel und Spannung bis zum Schluss. Beide Partien gingen nur knapp mit 2:3 Sätzen verloren.
Damit lag Sittensen bereits mit 8:1 uneinholbar in Führung. Im abschließenden Spitzeneinzel zwischen Lukas von See und David Walle, der einen QTTR-Wert von mehr als 2.000 Punkten aufwies, machte der Sittenser den neunten Punkt und damit den ungefährdeten Sieg für den Favoriten perfekt.
Auch wenn der TSV mit großer Leidenschaft und vollem Einsatz zu Werke ging und er sich vielleicht eine kleine Chance gegen diesen starken Gegner ausgerechnet hatte, sprang nicht mehr als ein Ehrenpunkt heraus. Wie stark die Verbandsliga besetzt ist, zeigten auch die QTTR-Werte: Denn selbst Lamstedts Nummer eins hatte weniger Punkte als Sittensens Nummer sechs. Nun hat die Bördemannschaft erst einmal zwei Wochen Zeit, sich von dieser Niederlage zu erholen, um dann gegen Oldenburg wieder anzugreifen.
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