Gebürtiger Cuxhavener geht neue Wege: Constantin Schreiber verlässt Axel Springer
Constantin Schreiber verlässt Axel Springer zum Jahresende. Der ehemalige "Tagesschau"-Sprecher und gebürtige Cuxhavener will sich ab 2027 einer neuen Aufgabe widmen und setzt auf berufliche Veränderung.
Der Journalist und Moderator Constantin Schreiber verlässt zum Ende des Jahres das Medienhaus Axel Springer ("Bild", "Welt"). Er habe sich schon vor einiger Zeit entschieden, künftig neue Wege zu gehen, sagte Schreiber in einem Video auf Instagram und YouTube. Ein Sprecher des Medienkonzerns bestätigte auf Anfrage die Personalie. Gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" äußerte sich der Verlag nur knapp: "Wir bestätigen, dass Constantin Schreiber und Axel Springer die Zusammenarbeit zum 31. Dezember beenden. Er wird sich künftig eigenen Projekten widmen."
Schreiber kündigt beruflichen Neuanfang an
Er werde im Jahr 2027 eine neue Aufgabe annehmen, sagte der Ex-"Tagesschau"-Sprecher selbst. Unter sein Video schrieb er: "Ich glaube daran, dass Veränderung im Beruf immer gut ist, um weiterzuwachsen - unabhängig davon, wie sehr man im Job schon angekommen ist."
Eigene Projekte statt Springer-Konzern
Die Zeit bei Springer bezeichnete Schreiber rückblickend als "sehr spannend", insbesondere seine Zeit in Israel, als der Krieg mit Iran ausgebrochen war. Der 47-Jährige hatte im September 2025 seinen Job bei dem Medienkonzern gestartet und zunächst aus Tel Aviv und New York über die Region Naher Osten sowie internationale Brennpunkte berichtet.
Im April hatte das Unternehmen schließlich mitgeteilt, dass Schreiber sich künftig stärker auf Podcast-Formate konzentriere und aus familiären Gründen von Deutschland aus arbeite. Wenige Monate später folgte für den Moderator, der auf YouTube auch seine eigene Gesprächsreihe betreibt, nun der Abschied von Axel Springer. (dpa)
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