Im Alten Fischereihafen ist am Mittwochmorgen vor der Kulisse des Hapag-Turms der Kutter "Seehund" gesunken. Nur die Masten schauen noch aus dem Wasser. Foto: Reese-Winne
Im Alten Fischereihafen ist am Mittwochmorgen vor der Kulisse des Hapag-Turms der Kutter "Seehund" gesunken. Nur die Masten schauen noch aus dem Wasser. Foto: Reese-Winne
 Seefahrt

Nur noch Masten zu sehen: Kutter sinkt im Alten Fischereihafen in Cuxhaven

von Maren Reese-Winne | 25.03.2026

Im Alten Fischereihafen in Cuxhaven ist am Mittwochmorgen der Fischkutter "Seehund" gesunken. Nur noch die Masten ragen aus dem Wasser. Die Berufsfeuerwehr war im Einsatz. 

Die Berufsfeuerwehr der Stadt Cuxhaven wurde gegen 8.50 Uhr alarmiert und in den Hafen gerufen. Mit ihrem eigenen Rettungsboot konnten sich die Kräfte dem Havaristen nähern. Das Hauptaugenmerk lag darauf, einen Umweltschaden durch austretendes Öl oder andere Schadstoffe zu vermeiden.

Ölschlängel als Schutz um das Boot gelegt

Die Feuerwehrleute verlegten Ölschlängel rund um das 16 Meter lange und fünf Meter breite Schiff. Die mit einem Spezialvlies gefüllten Schläuche nehmen die Betriebsstoffe auf und müssen gewechselt werden, sobald die höchste Aufnahmekapazität erreicht ist.

Sanierte Kaimauer scheint mehr Blicke auf sich zu ziehen

Gegen 10.15 Uhr rückten die Feuerwehrleute wieder ein und überließen N-POrts als zuständiger Behörde die weitere Regie. Gegen Mittag erinnerte im friedlich daliegenden Alten Fischereihafen fast nichts an den Vorfall.

Hinter der "Maria" sind die Masten des untergegangen Kutters zu sehen. Foto: Reese-Winne

Uneingeweihten fiel kaum auf, dass neben dem Kutter "Maria" noch am Vortag ein zweiter Kutter gelegen hatte. Erst auf den zweiten Blick fielen die einsam emporragenden Masten auf. Spaziergänge hatten offenbar mehr Augen für die frisch sanierte Kaimauer mit der innovativen Energiespundwand

Wer länger nicht im Alten Fischereihafen war, sieht es sofort: Die Kaimauer mit der neuen Energie-Spundwand ist fertig. Foto: Reese-Winne

Seit über vier Jahren nicht mehr bewegt

Die "Seehund" ist einer von mehreren seit Jahren im Fischereihafen dahindümpelnden ziemlich maroden Kuttern. Den Daten im Schiffstracker-Portal "Vesseltracker" ist zu entnehmen, dass das Schiff seit dem 28. September 2021 nicht mehr bewegt worden ist. Laut N-Ports ist der Eigner für die Bergung zuständig. 

Im Alten Fischereihafen ist am Mittwochmorgen der Kutter "Seehund" gesunken. Nur die Masten schauen noch aus dem Wasser. Foto: Reese-Winne

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Maren Reese-Winne

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