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In der Abstellgruppe des Cuxhavener Bahnhofs bemerkte ein Zeuge die beiden zehnjährigen Jungen und alarmierte die Bundespolizei. Foto: Marks/dpa
In der Abstellgruppe des Cuxhavener Bahnhofs bemerkte ein Zeuge die beiden zehnjährigen Jungen und alarmierte die Bundespolizei. Foto: Marks/dpa
Fahrzeug beschädigt

Steinwurf auf Autozug in Cuxhaven: Bundespolizei nimmt zwei Kinder (10) in Gewahrsam

von Redaktion | 16.09.2026 Zuletzt aktualisiert: 16.09.2026 14:19 Uhr

Ein Zeuge beobachtet am Sonnabend zwei Kinder im Abstellbereich des Cuxhavener Bahnhofs und verständigt die Bundespolizei. Als die Beamten eintreffen, entdecken sie auch einen Schaden an einem dort abgestellten Autotransportzug.

Zwei zehnjährige Jungen sollen am Sonnabendnachmittag (12. September 2026) im Cuxhavener Bahnhof Steine auf einen abgestellten Autotransportzug geworfen haben. Dabei wurde nach Angaben der Bundespolizei mindestens ein Neuwagen beschädigt. Die Beamten nahmen die beiden Kinder vorübergehend in Gewahrsam.

Wie die Bundespolizei Cuxhaven mitteilt, bemerkte ein Zeuge die beiden Jungen gegen 13.45 Uhr in der Abstellgruppe des Bahnhofs. Dort hätten sie sich unbefugt aufgehalten. Der Zeuge habe beobachtet, wie die Kinder Steine auf einen abgestellten Autotransportzug warfen, und daraufhin die Bundespolizei verständigt.

Bundespolizei greift ein und nimmt Jungen in Gewahrsam

Eine Streife des Bundespolizeireviers Cuxhaven traf die beiden Zehnjährigen nach Angaben der Behörde vor Ort an und nahm sie kurzfristig in Gewahrsam. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten laut Bundespolizei fest, dass mindestens ein auf dem Zug transportierter Neuwagen beschädigt worden war. An einem BMW der 5er-Reihe seien Lackschäden festgestellt worden.

Der Vorfall könnte teuer werden

Die beiden in Cuxhaven wohnenden Kinder wurden anschließend von den Bundespolizisten nach Hause gebracht. Im Beisein ihrer Erziehungsberechtigten seien sie über die Gefahren des unerlaubten Aufenthalts im Bahnbereich sowie über mögliche finanzielle Folgen ihres Handelns belehrt worden, teilt die Bundespolizei mit.

Nach Einschätzung der Bundespolizei könnten wegen der Beschädigung des BMW erhebliche Schadensersatzforderungen auf die Eltern zukommen. Ob darüber hinaus weitere Neufahrzeuge auf dem Autotransportzug beschädigt wurden, werde derzeit geprüft.

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