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100 Jahre
„Schullandheim
Neuwerk am Turm“
1920 ist das Schullandheim
eingerichtet worden. Zunächst
im Leuchtturm selbst.
1925 Umzug in die Vogtscheune.
Seit 1994 wird das Haus von
der Heinrich-Hertz-Schule aus
Hamburg-Winterhude betreut
und gepflegt.
Der Verein „Schullandheim
Neuwerk am Turm“ mit seinen
ehrenamtlichen Mitgliedern
hält das Objekt instand und organisiert
die Vermietungen an
Schulklassen, Jugendgruppen,
Vereine und Freizeit- oder Seminargruppen.
Das Schullandheim
bietet Raum für Gruppen
zwischen 10 und 48 Personen.
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bank gedrückt. 1962 wechselte er n
Cuxhaven, wo er 1970 am Gymnasium
Jungen sein Abitur machte. „Ich wollte
immer schon Luft- und Raumfahrttechnik
studieren und habe
das bei der Bundeswehr in die Tat
umgesetzt. 1975 bin ich damals als
Ingenieur ins Berufsleben gestartet. A
Berufssoldat war ich als Luftfahrzeugwaffen
und -munitionstechnischer Offizier,
im deutschen Sprachgebrauch als Feuerwerker
im stetigen Wechsel zwischen
Amts- und Führungstätigkeiten eingesetzt.
Als Major führte ich fünf Jahre lang
im Emsland ein Munitionsdepot. Die letzten
Jahre habe ich im Köln-Bonner Raum
zuletzt im Verteidigungsministerium auf
der Hardthöhe als logistischer Stabsoffizier
zugebracht. 2008 wurde ich pensioniert.
2011 bin ich mit meiner zweiten
Frau nach Cuxhaven gezogen, die leider
2017 gestorben ist.“
Die frühen Erinnerungen an Neuwerk bleiben.
„Vieh holen“ war eine der ständigen
Aufgaben der Kinder, bei der Ernte mit
helfen ebenso. Fahrradfahren habe ich
auf dem Weg zwischen Turmwarft und
Wattwagenauffahrt mit einem „Schubs“
durch andere Kinder gelernt. Was ich nie
auf der Insel gelernt habe, war Schwimmen.
Ich habe immer meinen aufgeblasenen
Lkw-Reifen dabei gehabt. Was immer
es zu erleben gab, mein Mecki war stets
an meiner Seite. Auf den Überfahrten im
Wattwagen lugte das Igel-Maskottchen
aus dem Rucksack. Ebenso auf stürmischen
Touren mit dem Schiff.“ Heute sitzt
das Maskottchen aus Kinderzeiten auf
dem Nachtschrank, um den Schlaf seines
Herrn zu bewachen. Mit vielen Inselträumen
versehen natürlich.
Joachim Tonn
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