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Eine der wesentlichen Neuerungen der
Saison bildet die Fertigstellung eines
südlich des Teiches gelegenen „Wanderweges“,
der Besuchern ab sofort gestattet,
einen Rundgang (der diesen Namen
verdient) durch den Seekurpark zu unternehmen.
Der Bereich, der landschaftlich
neu modelliert, jenseits des Weges
mit Rindenmulch aufgefüllt und mit
Rhododendren bepflanzt wurde, zählte,
für Gäste nicht zu betreten, zuvor zu den
unansehnlichen Ecken des Parks. Inzwischen
können sich Spaziergänger dort
auf Bänken niederlassen, Kinder begeistert
vor allem der von dieser Seite aus zu
erreichende Holzsteg in dessen Umfeld
sich auch die im Seekurpark lagernden
Wasservögel gerne zu einer Siesta niederlassen.
Ein Ort der Ruhe ist und bleibt der Kurpark
auch für die Menschen – ungeachtet
des zur Deichseite hin gelegenen
Kinderspielplatzes, trotz der Feste in
der Saison (die in diesem Jahr coronabedingt
abgesagt wurden) und trotz
der lebhaften Diskussion, die sich mittlerweile
im Kreise der Boule-Freunde
entsponnen hat. Es geht um die Frage
des Rundensiegs, ein wiederkehrendes
Ritual, nachdem sämtliche Kugeln
gelegt wurden. Vor allem Kinder, so ist
nebenbei zu erfahren, würden am Rand
des Feldes verweilen und zugucken, die
„Großen“ von dem Geschehen auf der
Bahn aber allenfalls flüchtig Notiz nehmen.
Dabei sei es doch ganz einfach,
meint einer, auch Neulinge für das Spiel
zu gewinnen. „hier im Park müsste es
halt die Möglichkeit geben, sich mal ein
paar Kugeln zu leihen“.
Kai Koppe