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Schulbauernhof. Dieser beherbergt zurzeit zwei Ziegen, drei
Kaninchen und zwei Bienenvölker.
Unweit der Schule steht für die Kleinen Krippe und Kindergarten
bereit, nur einen kleinen Spazierweg vom Neubaugebiet
entfernt.
Auf Entdeckungstour
Ein Spaziergang durch den Ort, vorbei an gemütlichen Hauseingängen
und blumengeschmückten Vorgärten zeigt, dass
auch für das leibliche Wohl in Oberndorf gesorgt ist. Der „Heimathafen
Oberndorf“ liegt nicht nur an der Oste, wo die Seglergemeinschaft
Oberndorf (SGO) zu Hause ist, sondern auch
in einem Lädchen, in dem frühmorgens der Duft frischer
Brötchen in der Luft hängt.
Zusätzlich findet man in Lemke‘s Dorfladen alles, was man
für den täglichen Bedarf benötigt. Herrlich, Bonschen, die
man einzeln selber eintüten kann!
Keine Lust zum selber kochen? Essen gehen ist in Oberndorf
kein Problem. In der „Kombüse 53° Nord“, dem gemeinschaftlichen
Kulturrestaurant, kann man köstlich essen, Kultur genießen,
außergewöhnlich feiern und fröhlich kegeln.
Eine Alternative bietet der „Ostekieker“, das festliegende
Restaurantschiff hinter der Kirche. Bis Anfang Oktober ist
die Küche täglich durchgehend geöffnet. In der Winterpause
öffnet Familie Büning seit 30 Jahren die maritime Raucherkneipe
„Störtebeker“, nur wenige Schritte vom Schiffsanleger
entfernt.
Das maritime Feriendorf Oberndorf an der Oste, welches direkt
an der Deutschen Fährstraße liegt, ist auch gerne Ziel
von Feriengästen. Für sie gibt es gemütliche Unterkünfte und
reizvolle Ausflugsziele. Deutschlands ältestes Fahrgastschiff
„Mocambo“ hat hier seinen Heimathafen. Mit „Käpt‘n Knurrhahn“
eine Ausfahrt zu machen, ist ein Erlebnis besonderer
Art.
Maritimes Flair strahlt der Fahrgastschiffsanleger aus mit
dem Modell der ehemaligen Prahmfähre und einem beidseits
der Oste aufgestellten Denkmal zu Ehren der Fährleute und
deren wohl berühmtestem Fahrgast, Hoffmann von Fallersleben.
Der Fährmann sei in die Jahre gekommen, sein Pappelholz
gehe auseinander, meint der Bürgermeister. Doch wie
immer in Oberndorf gibt es eine Lösung. Dank vieler Spenden
wird der Künstler Michael Volz aus Neuhaus eine neue
Skulptur aus Eiche herstellen, sodass der Fährmann weiterhin
dem berühmten Fahrgast in Bentwisch zuwinken kann.
Ein Dorf entdeckt seine Stärken
Sehr am Herzen liegt Detlef Horeis der Umbau der ehemaligen
Deckstelle. Noch ist nicht entschieden, ob aus dem Gebäude
mit dem weithin sichtbaren Solardach ein Dorfgemeinschaftshaus
zur Nutzung als Begegnungsstätte mit Saal für
Feste oder Büroräume zur Nutzung als Homeoffice oder auch
etwas für Jugendliche geschaffen werden soll. Aber das werden
die Oberndorfer auch hinbekommen.
Als einziges Dorf in Niedersachsen ist Oberndorf für den Europäischen
Dorferneuerungswettbewerb nominiert. Nun warten
die Dorfbewohner auf den Besuch der Jury. Und natürlich
auch auf Besucher, die Lust haben, selbst auf Entdeckungstour
zu gehen oder hier zu wohnen. Heidi Giesecke
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