50 Kilometer von der Nordsee entfernt: Robbe fühlt sich in Bremervörde pudelwohl
Eine Robbe hat sich in Bremervörde angesiedelt und sorgt für Aufsehen in der Oste. Bereits vor zwei Jahren faszinierte Seehund "Vördi" die Stadt. Das neue Tier ist über 50 Kilometer Luftlinie von der Nordsee entfernt gesichtet worden.
Bremervörde hat wieder eine Robbe: Die ersten Sichtungen im Bremervörder Hafen liegen schon ein paar Tage zurück. Doch jetzt ist es einem Leser der "Bremervörder Zeitung" gelungen, das Tier abzulichten: Fin Wolpers machte mehrere eindrucksvolle Schnappschüsse bei einer Bootstour auf der Oste.
Er fotografierte die Robbe östlich von Nieder Ochtenhausen, als sie sich gemütlich auf einem alten Holzsteg sonnte - 50 Kilometer Luftlinie entfernt von der Nordsee. Vom Oste-Sperrwerk sind es 70 Kilometer Entfernung auf dem Schifffahrtsweg.
"Ich war mit einem Kumpel auf der Oste Boot fahren"
"Eventuell interessiert euch das: Ich war gestern mit einem Kumpel auf der Oste Boot fahren und wir haben dabei diese interessante Entdeckung gemacht", schrieb Fin Wolpers der "Bremervörder Zeitung", nachdem er seine Entdeckung gemacht hatte.
Das Interesse ist geweckt: Schließlich ist es schon ein paar Jahre her, dass sich eine Robbe die Ehre in Bremervörde gab: 2021 hielt Seehund "Vördi" alle Bremervörder in Atem: "Vördi" fühlte sich so wohl, dass er sich sogar beim Fischessen im Hafenbecken fotografieren ließ.
Die Jungtiere schwimmen offenbar neugierig aus der Nordsee die Oste hinauf; möglicherweise auf der Jagd nach Fischen. Die jetzt gesichtete Robbe scheint genug Nahrung vor Ort zu finden.
Oberstes Gebot für Menschen ist jedoch Abstand halten. Das Tier soll nicht angefasst, gefüttert oder ins Wasser gescheucht werden.
Von Thomas Schmidt
CNV-Newsletter
Wissen, was im Cuxland los ist: Alle wichtigen Nachrichten aus der Stadt und dem Landkreis Cuxhaven direkt in Ihr Postfach. Hier für den CNV-Newsletter anmelden.