Der Ford Capri wurde bei dem Unfall auf der A26 zwischen Horneburg und Jork schwer beschädigt. Foto: Polizei Stade
Der Ford Capri wurde bei dem Unfall auf der A26 zwischen Horneburg und Jork schwer beschädigt. Foto: Polizei Stade
Nach Überholmanöver

Bei Starkregen auf der A26 verunfallt: Fahrer aus Hemmoor verliert die Kontrolle

von Redaktion | 07.07.2026

Starkregen hat auf der A26 zwischen Stade und Hamburg zu einem schweren Unfall geführt: Ein E-Auto geriet ins Schleudern und prallte gegen die Leitplanke. Für den Fahrer aus Hemmoor entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 50.000 Euro.

Dieses Manöver hätte womöglich mit weniger Tempo durchgeführt werden müssen. Zwischen den Anschlussstellen Horneburg und Jork ist am Montagmittag (6. Juli 2026) ein Autofahrer mit seinem Ford Capri E-Modell in die Leitplanke gekracht. Zu dem Unfall war es gegen 12.45 Uhr in Fahrtrichtung Hamburg gekommen.

Wie die Polizei Stade mitteilt, sei das E-Auto "total beschädigt" worden. Der Sachschaden werde auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Starkregen sorgt für Aquaplaning

Der 49-jährige Fahrer aus Hemmoor habe beim Wiedereinscheren nach einem Überholmanöver die Kontrolle über seinen PS-starken Wagen verloren. Der Mann sei "bei Starkregen vermutlich aufgrund von Aquaplaning ins Schleudern" geraten, so Polizeisprecher Rainer Bohmbach.

Der Ford Capri prallte den Angaben zufolge zunächst gegen die rechte Schutzplanke und anschließend gegen die Mittelschutzplanke. Dort blieb das schwerbeschädigte E-Auto dann stehen.

Autofahrer müssen über der B73 ausweichen

Der Fahrer blieb bei dem Unfall laut Polizei augenscheinlich unverletzt. Er sei dennoch vorsichtshalber vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Buxtehuder Elbe Klinikum gebracht worden.

Die Feuerwehr Horneburg rückte an der Unfallstelle an. Die Feuerwehrleute sicherten den Wagen ab und nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf.

Die Autobahn musste für die Zeit der Unfallaufnahme und Bergung für circa zwei Stunden komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die Bundesstraße 73 umgeleitet. (red/tip)

Aufgrund der Bergungsarbeiten musste die Autobahn rund zwei Stunden gesperrt werden. Foto: Polizeiinspektion Stade

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