Kinder konnten sich schminken lassen. Foto: Schröder
Kinder konnten sich schminken lassen. Foto: Schröder
Neues Konzept

Backfest in Hemmoor: Zwischen Besucherflaute und Ansturm

von Egbert Schröder | 06.07.2026

Größer hätte der Kontrast nicht sein können: Das Backfest in Hemmoor nahm an den beiden Veranstaltungstagen einen turbulenten Verlauf.

Da ist die neue Führungsriege des Hemmoorer Geschichts- und Heimatvereins aber in ein Wechselbad der Gefühle geraten: Beim ersten Backfest des Jahres gab es am Sonnabend einen äußerst verhaltenen Beginn, aber dafür kamen umso mehr Besucher am Sonntag auf das Veranstaltungsgelände an der Kulturdiele.

Wie berichtet, haben mit Kathrin Butt und Annika Hellwege zwei junge Frauen die Führung des Vereins übernommen und wollen ihn inhaltlich anders und moderner aufstellen. So wollen sie vermehrt auch Angebote für Familien und Kinder entwickeln, um sie für Veranstaltungen und Aktionen zu interessieren. In den vergangenen Monaten hatte es in dieser Hinsicht schon einige interessante Aktivitäten gegeben, die künftig etabliert werden sollen.

Bewährtes erhalten, aber neue Akzente setzen: Das stand auch beim Backfest am vergangenen Wochenende im Mittelpunkt. Dass Butterkuchen und Brot aus dem Backofen frisch im Verkaufsstand landen und dort für den Verzehr vor Ort oder den "Außer-Haus-Verkauf" eingepackt werden, gehört seit Jahren zum Erfolgsrezept dieser Veranstaltung, bei der erneut auch Musikalisches und Kulturelles geboten wurde. In Ruhe Kaffee trinken, Kuchen und Bratwurst essen, klönen und das Geschehen auf der Bühne betrachten: Gemütlichkeit statt Hektik ist bei den Backfesten angesagt.

Aber wie begeistert man Familien mit Kindern für eine solche Veranstaltung? In dieser Beziehung hat sich das Organisationsteam eine Menge einfallen lassen und stellte das "Backfest 2.0" auf die Beine. So gab es zum Beispiel im Außenbereich zwei Hüpfburgen, während sich die Jungen und Mädchen in der Kulturdiele die Gesichter schminken lassen konnten.

Natürlich bot das "Backfest 2.0" auch für die Erwachsenen reichlich Abwechslung, denn neben den kulinarischen Köstlichkeiten war unter anderem für Kunsthandwerk gesorgt worden.

Einen deutlichen Kontrast gab es bei den Besucherzahlen: Während sich am Sonnabend witterungsbedingt die Besucherzahlen in Grenzen hielten, sah es am Sonntag völlig anders aus - und da strahlte nicht nur die Sonne, sondern auch das Orga-Team ... (es)

Auch die Musik- und Spinnradgruppe war im Einsatz. Foto: Schröder

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