Ein Ort von dem aus Kinder die Welt erkunden können - Kita Bülkau-Bovenmoor eröffnet
Nach langer An- und Umbauphase ist die Kita Bülkau-Bovenmoor am Sonnabend offiziell eröffnet worden. Die Kinder fühlen sich bereits wohl und auch die Mitarbeiterinnen freuen sich über die neuen eigenen vier Wände.
Begeistert liefen die Kinder durch die Räume und zeigten ihren Eltern und Großeltern, wo sie jetzt wieder spielen können. Am Sonnabend (31. Oktober 2026) wurde die Kita Bülkau-Bovenmoor nach der Sanierung und dem Umbau offiziell eröffnet.
Noch vor dem richtigen Beginn der Veranstaltung erhielt Kitaleiterin Insa Hinck bereits das erste Geschenk für die Kita: einen Apfelbaum. Dieser wurde ihr gemeinsam von Vereinen aus dem Ort geschenkt und überreicht. "Dafür werden wir sicher ein schönes Plätzchen finden", freute sich Hinck.

Die Idee für den Anbau sei über mehrere Jahre gereift, erzählte Bürgermeister Heinz-Wilhelm Woltmann. "Besonders vermissen wir heute eine Person: Manfred Schmitz." Er habe damals den Anstoß gegeben, sei inzwischen jedoch leider verstorben, so Woltmann. Zu Beginn des Projekts sei die Kita umgezogen, dann passierte lange nichts: "Es war ein holpriger Start." Er dankte unter anderem den Eltern für ihr Verständnis, den Tagesmüttern, die viel Lärm ertragen mussten, und den ganzen Helfern. Besonderer Dank galt Insa Hinck und den Mitarbeiterinnen Hanne Hagemann und Hanna Freudenberg.

Farbliche Gestaltung trägt Handschrift der Kita
"Für den Zusammenhalt im Dorf ist dieses Projekt ein Paradebeispiel dafür, was man alles schaffen kann", betonte erste Samtgemeinderätin Irene Wischhusen. 1,7 Millionen Euro sind in den Um- und Anbau der Kita geflossen. "Das hier hat Zukunft und das ist toll", so Wischhusen. Sie wünsche der Kita, dass jeder Tag mit einem Lächeln beginne.

Architekt Hauke Bartels ging in seiner Rede das Projekt noch einmal durch: vom ersten Treffen mit der Politik über die Baumaßnahme bis zur Fertigstellung. "Es war eine Freude im Zusammenspiel mit allen Beteiligten", hob er hervor. In der Kita gab es vorab viele Probleme, die durch die Sanierung behoben werden sollten. "Nun ist das Gemütliche wieder eingezogen", sagte der Architekt. Die farbliche Innengestaltung trage zudem die Handschrift des Kindergartens: Die Farbauswahl haben Insa, Hanne und Hanna gemeinsam getroffen. Er überreichte Insa Hinck als Kitaleiterin symbolisch einen Schlüssel aus Papier zur Eröffnung.

Bevor es Kaffee und Kuchen gab und auch der Kindergarten besichtigt werden konnte, ergriff Hinck noch selbst das Wort. "Wir konnten viel für unsere Kinder erreichen und wollen ihnen auch in Zukunft eine schöne Zeit ermöglichen", betonte sie. Während der Bauphase seien sie regelmäßig mit den Kindern auf der Baustelle gewesen, um zu gucken, was neu ist. Die Spannung sei bei den Kindern immer groß gewesen. Der zwischenzeitliche Umzug in die Turnhalle habe auch Gutes gehabt: Beim gemeinsamen Turnen wurden Brücken zwischen Jung und Alt gebaut. "Die Kinder haben die Teilnehmenden der 'Spätlese‘ liebevoll Turn-Omas genannt."

"Wir wissen zu schätzen, was wir hier haben."
"Seit dem 15. September sind wir endlich wieder in unseren eigenen vier Wänden", sagte die Kitaleiterin. Besonders gut komme bereits das Spielhaus oder auch die Kuschelhöhle bei den Kindern an. "Es ist uns gemeinsam gelungen, einen Ort zu schaffen, an dem sich die Kinder sicher und geborgen fühlen und von wo sie die Welt entdecken können", schloss Hinck.

Im Anschluss blieb Zeit, sich die neugestaltete Kita anzugucken. Die Kinder liefen begeistert durch die Räume und zeigten ihren Eltern und Großeltern, wo sie jetzt wieder spielen können. Mussten die Erwachsenen noch schauen, wo alles ist, kennen sich die Kleinen bereits gut in den neuen Räumen aus. "Wir sind sehr zufrieden, es ist schön geworden. Von den Kindern wird es auch gut angenommen", weiß Kitaleiterin Hinck. "Wir wissen zu schätzen, was wir hier haben."


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