"Bürgerinitiative" sorgt für neuen "Defi"-Standort in Osten
Mehr Sicherheit bei Lebensgefahr in Osten: Dort ist Geld für einen Defibrillator gesammelt worden. Es war ein Gemeinschaftsprojekt der Bevölkerung.
Im Cuxland gibt es zu wenige Defibrillatoren, die bei akuten Herzproblemen ein "Lebensretter" sein können. In Osten wird es in Kürze aber einen weiteren Defi-Standort nach einer erfolgreichen "Bürgerinitiative" geben.
Wie berichtet, hatte der Ostener Heimatverein die Idee eines Frühschoppens für den guten Zweck angeschoben und umgesetzt. Dort sollte möglichst viel Geld für den Kauf eines Defibrillators eingenommen werden, der schon für einen Betrag von rund 2500 bis 3000 Euro erworben werden kann.
Der Benefiz-Frühschoppen war in vielerlei Hinsicht ein voller Erfolg. Rund 200 Gäste zählten die Initiatoren, 150 Liter Erbsensuppe wurden verkauft und auch in einer Spendenbox landete so mancher Euro-Schein. Der Verein bedankte sich anschließend insbesondere bei den Gästen, Spendern und Helfern, aber auch bei Gastwirt Jan Nachtigall, dem Posaunenchor, dem Kulturmühle-Verein und allen anderen Beteiligten, die dazu beigetragen haben, dass über 1500 Euro für den Kauf eines Defibrillators zusammenkamen. "Die Restfinanzierung übernimmt der Heimatverein", so Frank Auf dem Felde als einer der Initiatoren. Durch diese Maßnahme soll insbesondere im Ortszentrum dafür gesorgt werden, dass bei einem Notfall schnell Hilfe ermöglicht wird. Bislang sei nur in der Nähe der Schule ein Defi installiert.
In den vergangenen Monaten hatte es schon in weiteren Gemeinden und Ortsteilen Initiativen gegeben, um das Defi-Netz auszubauen. Darüber hatte die Niederelbe-Zeitung berichtet. Gibt es demnächst noch weitere Aktionen in den Dörfern? (es)