Das Rathaus in Cadenberge: Zur Kommunalwahl 2026 wird ein neuer Bürgermeister gewählt. Foto: Kramp
Das Rathaus in Cadenberge: Zur Kommunalwahl 2026 wird ein neuer Bürgermeister gewählt. Foto: Kramp
Kommunalwahl 2026

Mit Politneuling ins Rennen: CDU Cadenberge stellt sich für die Wahl 2026 neu auf

von Wiebke Kramp | 13.12.2025

Fest steht, dass Cadenberge bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 einen neuen Bürgermeister oder eine Bürgermeisterin bekommen. Die CDU in Cadenberge bringt sich in Position und setzt auf eine neue Doppelspitze.

Dass sich die CDU in Cadenberge vor der Kommunalwahl im Herbst 2026 neu aufstellen wird, stand schon länger fest, nachdem Jens-Erwin Kwiatkowski erklärt hatte, zwar für den Gemeinderat kandidieren zu wollen, aber nicht wieder als Spitzenkandidat zur Verfügung zu stehen. Jetzt haben sich die Cadenberge Christdemokraten auf eine Doppelspitze geeinigt und setzen für Platz eins auf kommunalpolitisch frischen Wind. Dass Cadenberge einen neuen Bürgermeister beziehungsweise eine neue Bürgermeisterin bekommen wird, steht bereits fest, weil der bisherige Amtsinhaber Wolfgang Heß nicht mehr kandidieren wird. Aussichtsreichste Kandidatin der SPD wird, wie bereits berichtet, Carmen Sodtke. Nun ist auch bei der örtlichen CDU die Entscheidung gefallen.

Philipp Stangneth (41) wird ihr Spitzenkandidat und damit Bürgermeister-Kandidat. Noch ist er ein politisch unbeschriebenes Blatt, zwar schon lange CDU-Mitglied, bisher aber nicht in Erscheinung getreten. Über große Erfahrung hingegen verfügt  Andreas Bienge, Bereits seit mehr als 30 Jahren ist der 67-Jährige im Rat - zuerst in Geversdorf, seit der Fusion in Cadenberge. "Für uns geht es darum, nach der Ära Heß den Wechsel zu schaffen und als CDU wieder den Bürgermeister zu stellen", sagt Jens-Erwin Kwiatkowski, der sich mit der gefundenen Lösung sehr zufrieden zeigt, bei der man gleichwohl auf frischen Schwung und Erfahrung setze.

Philipp Stangneth (r.) und Andreas Bienge (l.) mit Fraktionsvorsitzendem Jens-Erwin Kwiatkowski. Foto: Kramp

Nach 20 Jahren in die Heimat zurückgekehrt

Philipp Stangneth ist gebürtiger Cadenberger, der vor dreieinhalb Jahren in seine alte Heimat zurückkehrte. Politikinteressiert sei er schon lange, schon während seiner Zeit am Gymnasium Warstade habe er den Politikleistungskurs belegt und damals David McAllister im Landtag Hannover besucht. Seit dieser Zeit sei er Parteimitglied, es habe aber bisher nicht gepasst, sich zu engagieren. Der Cadenberger ging nach dem Abitur zur Bundeswehr, schlug die Offizierslaufbahn ein, studierte Betriebswirtschaftslehre und arbeitete zwei Jahre in Hamburg und Wildeshausen, bevor er zehn Jahre in Oldenburg in der Chemieindustrie tätig war. Er leitet heute in Cadenberge das Service-Büro einer Versicherung. Mit seiner Partnerin hat er einen zweieinhalbjährigen Sohn. Politisch setzt er darauf, die bestehenden Strukturen weiter auszubauen und Projekte wie die Baugebiete und den Bahnhof weiterzuentwickeln. Er setzt auch auf die weitere Integration jüngerer Leute, sich zu engagieren.

Der Geversdorfer Andreas Bienge, Fleischermeister im Ruhestand, hat nach wie vor Freude an der kommunalpolitischen Arbeit und daran, Ansprechpartner der Bürger zu sein. Wichtig ist ihm dabei, dafür zu sorgen, dass die Geversdorfer Themen auf der Agenda bleiben und es einen kurzen Draht zu den Bürgerinnen und Bürgern gibt.

Während mit Stangneth und Bienge die Spitzenplätze schon feststehen, wird die eigentliche Kandidatenliste für die Kommunalwahl erst im März aufgestellt. Der CDU-Fraktionssprecher Kwiatkowski geht davon aus, dass sich wieder 15 Kandidaten finden werden.

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Wiebke Kramp

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Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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