Herbstmarkt in Cadenberge begeistert Jung und Alt - mit neuem Höhepunkt
Cadenberger Herbstmarkt vom 19. bis 21. Oktober: Der Markt lockte mit aufregenden Fahrgeschäften und regionalen Köstlichkeiten. Neu dabei war der "Gewerbe-Infotag", der zahlreiche Besucher anlockte.
Ob "Beat Box", "World of Fantasy" oder der neue Autoscooter: Neben den gut frequentierten Fahrgeschäften lockten natürlich der Duft von frischzubereiteten Schmalzkuchen, deftigem Gegrilltem oder andere Leckereien die kleinen und großen Besucher zum diesjährigen Cadenberger Herbstmarkt. Auch die Mitglieder des Gewerbevereins trugen zum Gelingen des Marktes bei, indem sie erstmalig den Gewerbe-Infotag präsentierten. Ein verkaufsoffener Sonntag mit zahlreichen Aktionen sowie natürlich der Flohmarkt am Sonntag rundeten die dreitägige Veranstaltung ab.
Eröffnung und Traditionen des Herbstmarktes
Bei der Eröffnung am Sonnabend waren etwa 20 Teilnehmer aus der Riege der Schausteller und auch aus Politik und Verwaltung, unter ihnen Carmen Sodtke als stellvertretende Bürgermeisterin Cadenberges und Samtgemeindebürgermeister Frank Thielebeule vertreten. Traditionell erfolgt beim gemeinsamen Rundgang das Ausschießen, bei dem sich bei den Damen Clara Hörstrup und bei den Herren Oskar Föge den Sieg sicherten.
Modernster Autoscooter und Inklusion im Fokus
"Wir haben hier auf dem Markt in Cadenberge den modernsten Autoscooter Deutschlands stehen", berichtete David Bode, Vorsitzender des Bundesverbandes Schausteller und Marktkaufleute, Kreisstelle Cuxhaven-Niederelbe, stolz. "Er ist noch fast neu und hat zuvor erst auf dem Markt in Oldendorf gestanden. Cadenberge ist nun sein zweiter Markt." Ein weiteres Anliegen zum Thema Inklusion ist Bode wichtig: "Hier auf dem Markt haben wir auch ein behindertengerechtes Kinderkarussell. Außerdem möchte ich erwähnen, dass von den hier anwesenden Schaustellern einige die Gebärdensprache beherrschen, da wir die Erfahrung gesammelt haben, dies im Alltag auch gelegentlich einsetzen zu können."
Laternenlauf trotz Regen ein voller Erfolg
Trotz des Nieselregens ließen sich am Sonnabend etwa 120 Kinder und viele Erwachsene nicht davon abhalten, am beliebten Laternelaufen der Freiwilligen Feuerwehr Cadenberge teilzunehmen, freute sich Ortsbrandmeister Malte Holl. Vom Start am Gerätehaus der Feuerwehr ging es zum Marktplatz, wo die Kleinen von den Schaustellern mit einigem Süßen und auch Chips für die Fahrgeschäfte belohnt wurden.
Sonniger Flohmarkt am Sonntag
Zeigte sich das Wetter am Sonnabend noch eher durchwachsen, so schien am Sonntag bereits morgens beim Flohmarkt die Sonne. "Wir haben hier ungefähr 30 Flohmarktstände", nannte Veranstalterin Heidemarie Heinsohn die Zahl der meist privaten Händler. Diese hatten einen bunten Mix aus klassischem Trödel, praktischen Dingen wie etwa Werkzeugen, aber auch einigen Liebhaberstücken zu bieten. Von Büchern, wie zum Beispiel der "Wingster Chronik", über ein verziertes Kaffeeservice bis zu einer gelben Laterne hatten Monika und Hans-Heinrich Schradieck aus Himmelpforten ein reichhaltiges Angebot zum Verkauf.

Premiere des "Gewerbe-Infotags" als neue Attraktion
Über viele Jahre gehörte die Gewerbeausstellung im Gewerbezelt untrennbar zum Herbstmarkt Cadenberge. Seit der Pandemie sind die Kosten rund um diese Ausstellung sprunghaft angestiegen, sodass es eine Präsentation des hiesigen Gewerbes in dieser Form nicht mehr geben wird. Deshalb entschloss sich der Gewerbeverein zum 1. "Gewerbe-Infotag" auf dem Saal des MarC5. Dort zeigten neben dem gastgebenden Gewerbeverein Cadenberge ein weiteres Dutzend Aussteller eine angebotene Dienstleistung oder ein bestimmtes Produkt, das man den zahlreichen Interessierten näherbrachte. Auch Abby aus Cadenberge besuchte mit ihrer Mutter den "Gewerbe-Infotag". "Ich habe gerade mein erstes Smartphone bekommen und interessiere mich für den Schutz meiner Daten", kam die 10-Jährige am Stand von Datenschutz Wiese aus der Wingst mit Christa Wiese ins Gespräch. Ein verkaufsoffener Sonntag zahlreicher Mitglieder des Gewerbevereins rundete die Aktivitäten in Cadenberge ab.
Von Arno Grewe
