Originelle Outfits: Das sind die witzigsten Kostüme der Preismaskerade in Geversdorf
Wenn Kühe und Könige, Polizisten und Pandabären gemeinsam feiern, tanzen und Spaß haben, dann kann das nur eines bedeuten: In Geversdorf sind die Karneval-Fans los. Wir präsentieren die schönsten Kostüme der Preismaskerade 2026.
Putzmuntere Stimmung, fröhliche Musik und kreative Kostüme prägten auch in diesem Jahr die größte Karnevalsveranstaltung in Hadeln. Die Geversdorfer Ostehalle war am Sonnabend pickepackevoll - rund 700 kostümierte Karnevalsfreunde tummelten sich auf der Tanzfläche, an den Tresen und Tischen.
Der Veranstalter, der Geversdorfer Schützenverein, zeigte sich mit dem Verlauf der Preismaskerade hochzufrieden. "Es lief alles reibungslos und störungsfrei", bilanzierte Schützenpräsident Lars von Ahn am Sonntag. Mehr als 20 Helferinnen und Helfer waren im Einsatz, um den überwiegend jungen Gästen einen prächtigen Abend zu bescheren. Schon am Dienstag hatte der Verein mit den Vorbereitungen begonnen. Unter anderem mussten mehrere tausend Luftballons aufgepustet werden.
Ob als Robin Hood, als neongrelles Insekt oder Karnevalsmaus, als glitzernde Quallen oder Zauberer-Duo "Siegfried und Roy" - "sehen und gesehen werden" hieß es beim Geversdorfer Partymarathon, der bis in die frühen Morgenstunden dauerte.
Zahlreiche einzelne Kostümierte und Gruppen rangen um die Gunst der unabhängigen Jury, die die preiswürdigen Maskeraden inkognito ermittelte. Großer Wert wurde dabei auf handgefertigte Unikate und kreatives Make-up gelegt. "Kostüme von der Stange kann ja jeder", sagt Lars von Ahn.

Mittendrin im Karnevalstrubel: vier weibliche Kung-Fu-Pandabären. Sie sorgten mit Strohhüten, schwarz-weißen Gesichtern und voluminösen Bäuchen für Aufsehen und landeten in der Gruppenbewertung auf dem dritten Rang. Der zweite Platz ging an die Quallendamen, die mit Hai und Seejungfrauen im Schlepptau vergnügt durch die Partynacht plätscherten.
Gruppe überzeugt mit Glitzer, Glanz und Glamour
Ganz oben aufs Treppchen schafften es die zauberhaften Feen Heinke Band, Lisa von der Fecht, Wenthe Unruh, Uta Höhk, Mara Pagels und Bianca Hoogland. Die Gruppe aus Geversdorf überzeugte die Jury mit Glitzer, Glanz und Glamour. Die Frauen sind in wechselnder Besetzung jedes Jahr bei der Preismaskerade dabei - diesmal reichte es erstmals für die Kostümkrone. Ein Geldpreis ist die Belohnung für die aufwendige Verkleidung.
In der Einzelwertung stach die wunderschön geschminkte Giraffe heraus und sicherte sich den ersten Platz, gefolgt von dem ganz in Weiß gekleideten Engel und der Tennis-Ikone Steffi Graf, hinter der sich ein junger Mann verbarg.

Discjockey Michael Jagst aus Stade sorgte mit Rockklassikern, Schlagerperlen, Feten-Hits, aber auch aktuellen Songs für ausgelassene Stimmung. Die Mitglieder des Schützenvereins Geversdorf waren im Dauereinsatz, um die Preismaskerade möglichst reibungslos über die Bühne zu bringen. Sie kontrollierten die Eintrittskarten, sorgten für Ordnung und schoben an der Garderobe Dienst. Ihr Lohn ist der Spaß, den die anderen haben.

Am Sonntagnachmittag schlugen die Gefühlswellen in der Geversdorfer Ostehalle noch einmal hoch: Zahlreiche kostümierte Jungen und Mädchen feierten Kinderfasching. Der Entertainer und Moderator Dirk Ludewig aus Drochtersen, der Ende Februar 80 Jahre alt wird und sich vorgenommen hat, ältester Discjockey Deutschlands zu werden, führte mit Charme und Witz durch das Programm. Höhepunkt der Feier waren die rund 3000 bunten Luftballons, die von der Hallendecke auf das junge Partyvolk herabschwebten.



