Nach dem Zusammenstoß zweier Autos auf der B73 in Hechthausen sicherten Einsatzkräfte die Unfallstelle. Die Bundesstraße war voll gesperrt. Foto: Jürgen Lange
Nach dem Zusammenstoß zweier Autos auf der B73 in Hechthausen sicherten Einsatzkräfte die Unfallstelle. Die Bundesstraße war voll gesperrt. Foto: Jürgen Lange
Zusammenstoß beim Abbiegen

Unfall in Hechthausen: B73 am Donnerstag für mehrere Stunden voll gesperrt

13.08.2026

Ein schwerer Verkehrsunfall hat am frühen Donnerstagmorgen für eine Vollsperrung der B73 in Hechthausen gesorgt. Zwei Autos stießen heftig zusammen. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mehrere Stunden im Einsatz.

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind am Donnerstag (13. August 2026) gegen 4.40 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B73 in Höhe der Löhbergerstraße in Hechthausen alarmiert worden. Bei dem Zusammenstoß zweier Autos wurden beide Fahrer verletzt. Die Bundesstraße musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen wollte ein 59-jähriger Autofahrer aus Hechthausen mit seinem VW Passat von der Löhbergerstraße nach links auf die B73 in Richtung Stade abbiegen. Dabei übersah er offenbar einen 26-jährigen Autofahrer aus Vilshofen an der Donau in Bayern, der mit seinem Skoda Fabia auf der B73 in Richtung Hemmoor unterwegs war. Im Einmündungsbereich kam es zu einem heftigen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Ersthelfer kümmern sich um die Fahrer

Nachfolgende Verkehrsteilnehmer alarmierten umgehend die Rettungskräfte und kümmerten sich bis zu deren Eintreffen um die Unfallbeteiligten. Da zunächst gemeldet worden war, dass Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt seien, wurde zusätzlich die Feuerwehr Basbeck mit schwerem Rettungsgerät alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte sich die Lage jedoch bereits entschärft: Beide Fahrer waren nicht eingeklemmt und hatten ihre Fahrzeuge selbstständig verlassen. Sie wurden anschließend von Notarzt und Rettungsdienst versorgt.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatten beide Fahrer ihre Fahrzeuge bereits selbstständig verlassen. Foto: Jürgen Lange

B73 für mehrere Stunden voll gesperrt

Die Feuerwehr sperrte die B73 vollständig, leuchtete die Einsatzstelle aus, nahm auslaufende Betriebsstoffe auf und stellte den Brandschutz sicher. Die beiden Unfallfahrzeuge sowie zahlreiche Trümmerteile blockierten die Fahrbahn vollständig.

Aufgrund des einsetzenden Berufsverkehrs wurde eine Umleitung ab Hechthausen und Bornberg über die Bornbergerstraße eingerichtet. Anwohner bemängelten während der Sperrung, dass einige Autofahrer die Umleitungsstrecke mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit befuhren und sich nicht an die dort vorgeschriebenen 30 Kilometer pro Stunde hielten.

Beide Fahrer kommen ins Krankenhaus

Nach der Erstversorgung wurde der 59-jährige Hechthausener mit leichten Verletzungen in das Krankenhaus Land Hadeln nach Otterndorf gebracht. Der 26-jährige Skoda-Fahrer aus Vilshofen kam ebenfalls leicht verletzt zur weiteren Untersuchung in das Elbe Klinikum nach Stade.

An beiden Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden. Die genaue Schadenshöhe war zunächst nicht bekannt.

Die Unfallfahrzeuge und zahlreiche umherliegende Trümmerteile blockierten die B73 vollständig. Die Feuerwehr leitete den Verkehr über eine Umleitungsstrecke um. Foto: Jürgen Lange

Aufwendige Aufräumarbeiten nach dem Unfall

Nach Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme sammelten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Trümmerteile von der Fahrbahn. Anschließend wurden die beiden beschädigten Fahrzeuge durch den ADAC-Abschleppdienst abtransportiert.

Die B73 wurde von der Firma Behrens & Behrens aus Scheeßel mit einem speziellen Nassreinigungsfahrzeug gereinigt. Nachdem sämtliche Aufräum- und Reinigungsarbeiten abgeschlossen waren, konnte die Bundesstraße gegen 7.10 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Hechthausen, Klint und Basbeck sowie Gemeindebrandmeister Björn Müller und sein Stellvertreter Malte Schimmelpfennig. Außerdem waren ein Notarzt aus Cadenberge, ein Rettungswagen und ein Notfallkrankentransportwagen des Cuxland-Rettungsdienstes aus Hemmoor, die Polizei Hemmoor sowie der ADAC-Abschleppdienst an der Einsatzstelle.

Von Jürgen Lange

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