Kreuzweg in der Samtgemeinde Hemmoor verbindet Jugendliche über Konfessionen hinweg
In der Samtgemeinde Hemmoor entdecken Jugendliche der evangelischen und katholischen Kirche beim gemeinsamen Kreuzweg die Kraft des Glaubens und der Gemeinschaft. Von der Schwebefähre bis zur Kirche wird jede Station zu einem inspirierenden Erlebnis.
Rund 15 junge Menschen machten sich auf, um den Jugendkreuzweg in Hemmoor miteinander zu erleben - ein Zeichen des Neubeginns nach der langen Coronapause.
Die Jugendlichen kamen aus Hemmoor, Osten und Warstade. Daraus entstand ein besonderer Moment von Gemeinschaft und Glauben. Orte werden dadurch verbunden und Menschen wachsen zusammen - und mitten auf dem Weg zeigt sich: Der Glaube lebt in Bewegung, im Gehen und Innehalten.
Gestartet wurde in der evangelischen Kirche in Osten, wo die Teilnehmenden mit einer liturgischen Einführung in das Thema "dahinter sehen, tiefer sehen, weiter gehen" einstimmten. Die erste Station führte zur Schwebefähre Osten - ein Ort voller Symbolkraft. Besonders eindrucksvoll war die Überquerung der Oste mit der Fähre selbst. Der Dank galt dem Verein, der diese Fahrt möglich gemacht hatte.
Stationen entlang des Flusses
Auf der anderen Seite des Flusses folgte die zweite Station, ehe es weiter zur evangelischen Kirche in Basbeck ging. Dort hielten die Jugendlichen inne, beteten und sprachen über Themen wie Freundschaft, Verrat, Belastung und Hoffnung. Im evangelischen Gemeindehaus konnten sie sich anschließend an einem liebevoll vorbereiteten Büfett stärken, organisiert von engagierten Ehrenamtlichen.
Ein weiterer Abschnitt führte zur katholischen Kirche - für viele der erste Besuch eines solchen Gotteshauses. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Andacht in der evangelischen Kirche in Warstade.
Kreative Impulse und inspirierende Erfahrungen
Der Jugendkreuzweg - organisiert von den Diakonen Ruth Wiarda und Marina Holsten sowie Diakon Johannes Drechsler - griff Lebensfragen junger Menschen auf und verband sie mit dem Leidensweg Jesu. Musik, Stille und kreative Impulse luden dazu ein, den Glauben neu zu entdecken. Für die Teilnehmenden wurde der Weg ohne Konfessionsgrenzen zu einer inspirierenden Erfahrung, die zeigte, wie lebendig und verbindend Glaube heute sein kann.