Ein in den sozialen Netzwerken veröffentlichtes Foto von der beschädigten Böschung und dem aufgerissenen Pflaster verbreitete sich in Windeseile. Foto: Facebook/Klenner
Ein in den sozialen Netzwerken veröffentlichtes Foto von der beschädigten Böschung und dem aufgerissenen Pflaster verbreitete sich in Windeseile. Foto: Facebook/Klenner
Hohe Fließgeschwindigkeit

Ihlienworth: Wasser "knabbert" in Dreihausendorf an Böschung und Straße

von Christian Mangels | 01.03.2024

Wasser kann eine ungeheure Kraft entfalten - das haben die Anwohner der Straße Dreihausendorf in Ihlienworth vor einigen Tagen zu spüren bekommen. Die Große Siedenteiler Wettern "knabberte" an der Uferböschung und riss einen Teil der Straße weg.

Der viele Regen der vergangenen Wochen, der hohe Wasserstand und die große Fließgeschwindigkeit in der Großen Siedenteiler Wettern, einem Nebengewässer der Medem, sorgten für erhebliche Schäden an Ufer und Straße. Betroffen sind vor allem die Bewohner der Häuser 6 und 7 der Straße Dreihausendorf: Sie können ihre Häuser nur noch zu Fuß erreichen. Ein in den sozialen Netzwerken veröffentlichtes Foto von der beschädigten Böschung und dem aufgerissenen Pflaster verbreitete sich in Windeseile.

Trägt das Schöpfwerk, wo in jüngster Zeit viel gepumpt werden musste, eine Mitverantwortung? "Es spielen viele Faktoren eine Rolle", erklärte Ihlienworths Bürgermeister Christian Roth in der Ratssitzung am Donnerstag, "aber die hohen Wasserstände sind sicherlich nicht ganz unbeteiligt."

Der Unterhaltungsverband startete kurz nach dem Vorfall mit den Aufräum- und Reparaturarbeiten. Um den Uferbereich und die Straße wiederherstellen zu können, muss die Böschung abgestackt, also mit Pfählen wieder befestigt werden. Insgesamt 270 Holzpfähle werden dabei verarbeitet.

Die Gemeinde Ihlienworth geht davon aus, dass die Arbeiten eineinhalb Wochen dauern werden. Nach Schätzungen des Bauamtes der Samtgemeinde Land Hadeln kommen auf die Gemeinde Kosten in Höhe von 34.700 Euro zu, davon rund 12.000 Euro für die Holzpfähle und 11.000 Euro für die Arbeitsstunden des Unterhaltungsverbandes. In der Ratssitzung wurde die Kostenübernahme durch die Gemeinde und die Zuständigkeit kritisch hinterfragt.

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