Das Ihlienworther Feuerwehrhaus ist nicht nur in die Jahre gekommen, sondern entspricht auch nicht mehr den Vorgaben für die Arbeit der Einsatzkräfte. Das soll sich nun ändern. Die Vorbereitungen für einen Neubau an gleicher Stelle laufen. Foto: Mangels
Das Ihlienworther Feuerwehrhaus ist nicht nur in die Jahre gekommen, sondern entspricht auch nicht mehr den Vorgaben für die Arbeit der Einsatzkräfte. Das soll sich nun ändern. Die Vorbereitungen für einen Neubau an gleicher Stelle laufen. Foto: Mangels
Brandschützer

Neues Feuerwehrhaus für Ihlienworth rückt näher

von Christian Mangels | 13.02.2024

Das Feuerwehrhaus in Ihlienworth ist in die Jahre gekommen. Und mit den Jahren passt das Gebäude auch immer weniger zu den Anforderungen, die heutzutage an die Einsatzkräfte gestellt werden. Deshalb soll ein Neubau für rund 2,4 Millionen Euro her.

Die Samtgemeinde Land Hadeln bringt ihre Feuerwehrhäuser in Schuss. Der Feuerwehrbedarfsplan, der 2019 erstmals vorgestellt wurde und nun fortgeschrieben wird, sieht zahlreiche Investitionen in Gebäude, Fahrzeuge und Ausrüstung vor. Einige Projekte sind bereits abgearbeitet (etwa der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Bülkau), andere werden in den kommenden Jahren angegangen. Samtgemeindebürgermeister Frank Thielebeule geht insgesamt von einer Investitionssumme von rund 20 Millionen Euro für den Neubau von Feuerwehrgerätehäusern in den nächsten vier, fünf Jahren aus.

Eines der nächsten größeren Vorhaben, das die Samtgemeinde in Angriff nehmen will, ist das Feuerwehrgerätehaus in Ihlienworth. Das derzeitige Domizil der Freiwilligen Feuerwehr an der Hauptstraße, das 1976 eingeweiht und in den 2000er-Jahren von den Kameraden und Kameradinnen in Eigenleistung umgebaut wurde, entspricht nicht mehr den heutigen technischen und funktionalen Anforderungen an eine zeitgemäße Feuerwehr.

Fachleute der Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen kritisieren unter anderem die Parkplatzsituation vor dem Feuerwehrgebäude und den Platzmangel in den Hallen. "Der Beifahrer kann nur draußen ins Feuerwehrfahrzeug einsteigen", berichtet Ortsbrandmeister Ralf Wiecnv-text-emt. Auch energetisch sei das Gebäude nicht auf dem neuesten Stand.

Samtgemeinde rechnet mit Kosten von 2,4 Millionen Euro

Deshalb soll nun ein Neubau her - und zwar auf dem bestehenden Gelände der Feuerwehr, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Alten Meierei. Die Gemeinde unterstützt diese Pläne. "Der Neubau am bisherigen Standort bringt den Vorteil, dass eine Bauleitplanung entfällt und somit erheblich Zeit eingespart werden kann", erläutert Thomas Claus, Leiter des Fachbereichs "Öffentliche Sicherheit und Ordnung" bei der Samtgemeinde Land Hadeln. Die Samtgemeinde rechnet - nach einer ersten Grobkostenschätzung - mit Baukosten von rund 2,4 Millionen Euro. Enthalten sind der Abriss des alten Gebäudes und der Bau der Kleiderkammer für alle Gemeinden. "Wir wollen keinen Gigantismus", sagt Ortsbrandmeister Ralf Wiecnv-text-emt und erteilt dem von einigen Stellen vorgetragenen Wunsch nach einer Erweiterung der Stellplatzzahl eine Absage. Es bleibe bei drei Stellplätzen.

Die Vorbereitungen für den Neubau haben bereits begonnen. Ende des Jahres 2023 hat die Samtgemeinde die Hochbauplanungen für rund 206.000 Euro an das Planungsbüro Hadeln in Belum vergeben. In seiner Sitzung am Montag hat der Bauausschuss der Samtgemeinde Land Hadeln nun auch die Planung der Technischen Gebäudeausrüstung angeschoben: Der Auftrag soll für rund 66.000 Euro an die Ingenieurgesellschaft Westal in Dolllern gehen. Wenn alles klappt, wird das neue Feuerwehrgerätehaus 2025 gebaut. 

Ebenfalls angelaufen sind die Planungen für das Feuerwehrgerätehaus in Wanna. Auch dort soll ein Neubau das alte Feuerwehrgebäude ersetzen. Der Auftrag zur Planung für den Neubau wurde für rund 200.000 Euro an das Planungsbüro Henning Reinhard aus Toppenstedt erteilt.

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Christian Mangels

Redakteur
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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