Mit schwerem Rettungsgerät wird der eingeklemmte Fahrer aus seinem völlig demolierten Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst übergeben. Foto: Lange
Mit schwerem Rettungsgerät wird der eingeklemmte Fahrer aus seinem völlig demolierten Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst übergeben. Foto: Lange
Rettungshubschrauber im Einsatz

Tödlicher Unfall auf L116 bei Lamstedt: Autofahrer stirbt noch an der Unfallstelle

21.11.2025

Ein heftiger Unfall auf der L116 bei Lamstedt (Kreis Cuxhaven) fordert ein Todesopfer: Ein Autofahrer verliert nach einer Baum-Kollision sein Leben. Für ihn kommt jede Hilfe zu spät.

Ein Autofahrer aus dem Landkreis Stade hat bei einem schweren Unfall am Freitagnachmittag (21. November 2025) sein Leben verloren. Für den Mann kam nach der Baum-Kollision jede Hilfe zu spät.

Am Nachmittag gegen 17 Uhr war der 31-jährige Autofahrer aus dem Landkreis Stade mit seinem Opel Corsa auf der Mittelstenaher Straße (L116) von Mittelstenahe in Richtung Lamstedt unterwegs. Wie die Polizei noch an der Unfallstelle mitteilte, kam der Fahrer aus bisher unbekannter Ursache plötzlich mit hoher Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.

Der Autofahrer prallt mit seinem Wagen frontal gegen einen Baum neben der L116.

Entgegenkommende und nachfolgende Autofahrer hielten sofort an und alarmierten die Rettungskräfte. Kurz darauf trafen die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle ein. Der junge Mann war in seinem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus seinem Fahrzeug befreit werden. Er wurde an Notarzt und Rettungsdienst übergeben.

Parallel dazu leuchtete die Feuerwehr die Einsatzstelle aus und sicherte den Brandschutz. Die L116 wurde voll gesperrt.

Während Notarzt und Rettungsdienst um das Leben des Autofahrers kämpften, landete der DRF-Rettungshubschrauber aus Rendsburg direkt an der Unfallstelle. Die Feuerwehr hatte bereits den Sportplatz in Mittelstenahe vorsichtshalber hell ausgeleuchtet.

Der Rettungshubschrauber der DRF-Luftrettung aus Rendsburg landet direkt an der Unfallstelle auf einem Feld an der L116 bei Lamstedt. Doch der Patient erliegt seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort. Foto: Lange

Trotz großer Bemühungen der Notärzte und des Rettungsdienstes kam die Hilfe zu spät. Der 31-Jährige erlag noch an der Unfallstelle seinen lebensgefährlichen Verletzungen.

Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 5000 Euro. Die L116 war noch bis in die Abendstunden voll gesperrt. Es bildeten sich lange Staus. Im Einsatz waren die Feuerwehren Lamstedt und Hollen, Gemeindebrandmeister Stefan Müller, zwei Rettungswagen aus Hemmoor sowie Otterndorf und zwei Notärzte des Cuxland-Rettungsdienstes aus Hemmoor und Debstedt. Zudem war die Polizei Hemmoor mit zwei Fahrzeugen vor Ort.

Von Jürgen Lange

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