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Eine 33-jährige Frau ist in Bremerhaven tödlich verletzt worden. Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Eine 33-jährige Frau ist in Bremerhaven tödlich verletzt worden. Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Trotz Notoperation

Mutmaßlicher Femizid in Bremerhaven: 33-Jährige stirbt nach Angriff durch Ehemann

von Redaktion | 28.09.2026

Ein nächtlicher Polizeieinsatz in Bremerhaven endet mit dem Tod einer 33-jährigen Frau. Ihr Ehemann steht unter dringendem Tatverdacht. Was bislang über den mutmaßlichen Femizid und den Einsatz bekannt ist.

Eine 33-jährige Frau ist Anfang September in Bremerhaven-Lehe tödlich verletzt worden. Das gibt die Polizei am Montag (28. September 2026) in einer Pressemitteilung bekannt. Nach Angaben der Polizei Bremerhaven steht ihr 34 Jahre alter Ehemann im Verdacht, ihr Stich- und Schnittverletzungen zugefügt zu haben. Die Frau starb später in einem Krankenhaus.

Wie die Polizei Bremerhaven mitteilt, wurden Einsatzkräfte am frühen Morgen des 6. September in die Stresemannstraße nahe der Gerhardstraße gerufen. Zeuginnen und Zeugen hätten gegen 4.30 Uhr den Notruf gewählt. Die Polizei bezeichnet den Anlass des Einsatzes in ihrer Mitteilung als "Beziehungsstreit".

Tatverdächtiger noch am Tatort festgenommen

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei soll der 34-Jährige seine Ehefrau in einem Mehrfamilienhaus mit Stichen und Schnitten schwer verletzt haben. Mehrere Streifenwagen seien daraufhin zum Einsatzort gefahren. Dort hätten Einsatzkräfte den Tatverdächtigen überwältigt und festgenommen. Die Kriminalpolizei sicherte nach Polizeiangaben Spuren am Tatort.

Die 33-Jährige wurde laut Polizei noch vor Ort vom Rettungsdienst der Feuerwehr Bremerhaven medizinisch versorgt und reanimiert. Anschließend sei sie in eine Bremerhavener Klinik gebracht und dort notoperiert worden. Sie erlag jedoch ihren schweren Verletzungen.

Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an

Auch der 34-jährige Tatverdächtige wurde den Angaben zufolge wegen Verletzungen in einem Krankenhaus behandelt. Polizeikräfte begleiteten den Transport. Nach Abschluss der Behandlung sei der Mann in Polizeigewahrsam gebracht worden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde gegen den 34-Jährigen nach Angaben der Polizei ein Haftbefehl erlassen. Zu den konkreten Hintergründen der Tat liegen bislang keine weiteren gesicherten Angaben vor. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dauern an. Grund für die verzögerte Veröffentlichung seien ermittlungstaktische Gründe gewesen.

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