Wegen extremen Niedrigwassers setzt die Elbfähre Glückstadt-Wischhafen an drei Tagen zeitweise aus. Foto: Wolfgang Kilian
Wegen extremen Niedrigwassers setzt die Elbfähre Glückstadt-Wischhafen an drei Tagen zeitweise aus. Foto: Wolfgang Kilian
Mittwoch, Donnerstag und Freitag

Niedrigwasser legt Elbfähre Glückstadt-Wischhafen lahm - mehrere Fahrten ausgesetzt

von Redaktion | 21.01.2026

Pendler und Reisende müssen sich auf Einschränkungen einstellen: Wegen extremen Niedrigwassers setzt die Elbfähre Glückstadt-Wischhafen am Mittwoch, Donnerstag und Freitag stundenweise aus.

Die FRS Elbfähre Glückstadt-Wischhafen kündigt für Mittwoch (21. Januar 2026), Donnerstag (22. Januar 2026) und Freitag (23. Januar 2026) Änderungen im Fährbetrieb an. Aufgrund des gemeldeten extremen Niedrigwassers entfallen am Mittwoch die Abendfahrten um 22.30 und 23.15 Uhr. Am Donnerstag pausieren die Fähren zwischen etwa 9.30 und 13.15 Uhr, am Freitag zwischen etwa 9.45 und 13.45 Uhr. An beiden Tagen entfallen zudem die Abendfahrten um 22.30 und 23.15 Uhr.

Forderungen der Samtgemeindebürgermeisterin für die Elbfähre

Nordkehdingens Samtgemeindebürgermeisterin Erika Hatecke will in ihrem letzten Amtsjahr noch einige Hindernisse für den Schiffsverkehr aus dem Weg räumen.

"Die Verkehrssituation auf der Zufahrt zur Fähre muss dringend verbessert werden", sagte die Bürgermeisterin Anfang Januar, "die Staus sind unerträglich, für die Wischhafener, aber auch für die Reisenden." Hilfreich wäre auch die Ausbaggerung der Süderelbe, damit die Fähren sich begegnen könnten. Denn der Schlick bremse die Schiffe aus.

Bei Ostwind, wie es auch am Mittwoch und Donnerstag der Fall ist, stünden die Fähren drei Stunden still. Erika Hatecke: "Ich halte es für absolut unrealistisch, dass der A20-Tunnel in den nächsten 15 Jahren fertiggestellt werden kann."

MS Wischhafen und MS Glückstadt sind frisch überholt

Die FRS-Schiffe seien im Dezember und November 2025 bei Werftaufenthalten überholt worden, teilt der Fährbetreiber mit. Die MS Wischhafen und MS Glückstadt haben bei der Peters Werft in Wewelsfleth einen frischen Anstrich bekommen. Die Hauptmaschinen der Schiffe wurden überholt und haben neue Propeller erhalten.

Die MS Glückstadt wurde bereits im Jahr 1959 gebaut, kann 345 Passagiere und 55 Fahrzeuge transportieren. Aus dem Baujahr 1988 ist die MS Wischhafen. Auf dem Schiff finden 400 Passagiere und 55 Fahrzeuge Platz. (fe)

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?

(1 Stern: Nicht gut | 5 Sterne: Sehr gut)

Feedback senden

CNV-Nachrichten-Newsletter

Hier können Sie sich für unseren CNV-Newsletter mit den aktuellen und wichtigsten Nachrichten aus der Stadt und dem Landkreis Cuxhaven anmelden.

Die wichtigsten Meldungen aktuell


Bild von Redaktion
Redaktion

Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung
Tel.: 04721 585 360

redaktion@no-spamcuxonline.de

Lesen Sie auch...
Deutschlands neue U-Boot-Jäger

Aus Nordholz in die Welt: P-8A Poseidon der Marine zeigt globale Einsatzfähigkeit

Mit der P-8A Poseidon zeigt die Deutsche Marine, dass sie binnen kürzester Zeit in zwei Weltregionen agieren kann. Ein strategisches Signal, das weit über die Grenzen des Indopazifiks hinausreicht und Deutschlands maritime Fähigkeiten unterstreicht.

Wolf im Jagdgesetz

Jäger im Cuxland versprechen sich zügige Handhabe gegen Problemwölfe

von Kai Koppe

In der Vorwoche hatte der Bundestag für die Aufnahme des Wolfs ins Jagdgesetz gestimmt. Die geschützte Art gilt somit als "bejagbar". Was sagt die örtliche Jägerschaft - als das ausführende Organ?

Mehrere Kollisionen

Stau und dichter Nebel im Cuxland: Verletzte nach Unfallserie auf der A27 (Update)

von Redaktion

Auf der A27 zwischen Bremerhaven-Überseehäfen und Bremerhaven-Zentrum ist es am Dienstagmorgen zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen. Nach Angaben der Polizei Cuxhaven wurden mehrere Menschen verletzt.

"Ehrenmord" vor Gericht (Update)

Fall aus Dorum: Tochter sollte sterben - Sohn sagt über Mordplan des Vaters aus

von Redaktion

Der Prozess um einen mutmaßlich geplanten Mord aus Dorum (Kreis Cuxhaven) geht weiter. Am zweiten Verhandlungstag sagt der Sohn des Angeklagten aus. Laut Anklage soll sein Vater ihn gedrängt haben, die eigene Schwester zu töten.