Schutz vor Sabotage und Spionage: Marine startet große Sicherheitsübung in Nordholz
Die Marine führt auf dem Fliegerstützpunkt Nordholz eine zweiwöchige Sicherheitsübung durch. Autofahrer müssen sich auf verstärkte Kontrollen und Verkehrsbehinderungen einstellen. Besonders die L135 könnte betroffen sein.
Auf dem Marinefliegerstützpunkt Nordholz findet von Montag, 26. Oktober, bis Freitag, 6. November, eine umfangreiche Sicherheitsübung statt. Wie das Presse- und Informationszentrum des Marinekommandos mitteilt, werden während dieser Zeit die Sicherheitsmaßnahmen auf dem Gelände verstärkt. Auch außerhalb des Stützpunktes müssen Verkehrsteilnehmer mit Behinderungen und längeren Wartezeiten rechnen.
Marine reagiert auf veränderte Sicherheitslage
Hintergrund der Übung ist nach Angaben des Marinekommandos die veränderte sicherheitspolitische Lage. Militärische Einrichtungen seien zunehmend möglichen Spionage- und Sabotagehandlungen ausgesetzt. Dazu gehörten beispielsweise unerlaubte Drohnenflüge über Bundeswehrstandorten oder Manipulationen an Sicherheitsanlagen. Auch mögliche terroristische Aktivitäten spielten bei den Sicherheitsvorkehrungen eine Rolle.
Um auf solche Bedrohungsszenarien vorbereitet zu sein, überprüft die Bundeswehr laut dem Presse- und Informationszentrum des Marinekommandos regelmäßig ihre Schutz- und Sicherungsmaßnahmen. Im Rahmen der bevorstehenden Übung werden deshalb unter anderem die Personen- und Fahrzeugkontrollen an den Zu- und Ausfahrten des Marinefliegerstützpunktes verstärkt.
Verkehrsbehinderungen auf der L135 möglich
Dies könnte sich auch auf den Verkehr in der Umgebung auswirken. Wie die Marine mitteilt, ist insbesondere im Bereich der Hauptwache, der Nebentore und auf den angrenzenden Straßen mit Verzögerungen zu rechnen. Betroffen sein dürfte vor allem der Berufsverkehr zu Dienstbeginn und Dienstschluss.
Besonders auf der L135 kann es nach Angaben des Marinekommandos zu Beeinträchtigungen kommen. Genannt werden der Abschnitt zwischen Midlum und Cuxhaven, die Ampelkreuzung vor dem Kasernentor, die Ortsmitte Nordholz sowie der Bereich zwischen dem Autobahnzubringer und dem Kreisverkehr an der L135.
Einsatzbereitschaft der Sicherungskräfte im Fokus
Mit der Übung sollen nach Angaben des Presse- und Informationszentrums des Marinekommandos die Einsatzbereitschaft der Sicherungskräfte überprüft, bestehende Abläufe gefestigt und der Schutz des Marinefliegerstützpunktes Nordholz weiter verbessert werden.
Die Marine bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für mögliche Einschränkungen. Wer während des Übungszeitraums in der Umgebung unterwegs ist, sollte vorsorglich mehr Fahrzeit einplanen.
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