Verkehrsprobleme in Nordholz erwartet - Bundeswehr startet Sicherheitsübung
Wegen einer Sicherheitsübung am Marinefliegerstützpunkt in Nordholz gilt ab Dienstagmorgen die Gefährdungsstufe "Bravo". Laut Marinekommando sind bis Donnerstagnachmittag verstärkte Kontrollen und Verkehrsbehinderungen rund um die L135 möglich.
Aufgrund einer Sicherheitsübung am Marinefliegerstützpunkt Nordholz müssen sich Verkehrsteilnehmende in den kommenden Tagen auf Einschränkungen einstellen. Wie das Presse- und Informationszentrum des Marinekommandos mitteilt, wird am Dienstag (17. Februar 2026) ab 7 Uhr die Gefährdungsstufe "Bravo" ausgelöst. Diese soll bis Donnerstagnachmittag (19. Februar 2026) gelten.
Nach Angaben des Marinekommandos handelt es sich bei "Bravo" um die dritthöchste von insgesamt vier Warnstufen der Bundeswehr. Sie umfasst Maßnahmen zur verstärkten Bewachung und Absicherung der Kasernenanlage und wird regelmäßig zu Übungszwecken durchgeführt.
Kontrollen und Einschränkungen an den Zufahrten
Während des Übungszeitraums komme es laut Mitteilung zu verstärkten Kontrollen des Ein- und Ausfahrtverkehrs an den Zufahrten des Stützpunktes. Nicht notwendiger Besucherverkehr werde eingeschränkt. Insbesondere im Bereich der Hauptwache, der Nebentore sowie im weiteren Umfeld der Kaserne seien Beeinträchtigungen möglich - vor allem zu Zeiten von Dienstbeginn und Dienstschluss.
Verzögerungen rund um die L135 möglich
Das Marinekommando empfiehlt daher, rund um den Stützpunkt mehr Zeit einzuplanen. Betroffen sein könnten insbesondere die L135 zwischen Midlum und Cuxhaven, der Bereich der Ampelkreuzung Nordholz, die Ortsmitte Nordholz sowie die Strecke zwischen Autobahnzubringer und Kreisverkehr an der L135.
Wie weiter mitgeteilt wird, kann der Liefer- und Besucherverkehr während der Übung ausschließlich über die Hauptzufahrt am Peter-Strasser-Platz 1 in der Wurster Nordseeküste erfolgen. Andere Zufahrten stehen in diesem Zeitraum nicht zur Verfügung.