Ministerin Behrens in Oberndorf: Rund 1,2 Millionen für die Freiwillige Feuerwehr
Die Freiwillige Feuerwehr Oberndorf (Landkreis Cuxhaven) erhielt von Ministerin Daniela Behrens einen Förderbescheid von rund 1,2 Millionen Euro. Dieser dient der Sanierung des Feuerwehrhauses und würdigt zudem das Engagement der Ehrenamtlichen.
"Ohne sie alle könnten wir keine Sicherheit gewähren", richtete Ministerin Daniela Behrens ihre Worte an die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Oberndorf. Anlass für ihren Besuch war die Übergabe eines Förderbescheides in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro.
Erweiterungen und Sanierungen geplant
Am heutigen Freitag (20. Februar 2026) überreichte die niedersächsische Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, der Samtgemeinde Land Hadeln einen Förderbescheid aus dem Bedarfszuweisungsfonds des Landes. Insgesamt werden 18,6 Millionen Euro für 30 finanzschwache Kommunen vom Land Niedersachsen bereitgestellt, so die Ministerin. In Oberndorf soll mit dem Geld das Feuerwehrgerätehaus saniert und erweitert werden. Die Erweiterung schließt eine neue Fahrzeughalle mit ein, die an das Gerätehaus angebaut werden soll. "Alles ist aktuell klein und eng", beschrieb es Ortsbrandmeister Thomas Schmidtke.

"Es ist wichtig, dass ihr immer da seid - sowohl für Oberndorf als auch für die umliegenden Orte", sagte Frank Thielebeule. Der Samtgemeindebürgermeister beschrieb die Förderung zudem als Zeichen der Wertschätzung für die Ehrenamtlichen, die sich in den Freiwilligen Feuerwehren engagieren.
"Wir freuen uns, dass es weitergehen kann", erzählte Schmidtke im Gespräch mit cnv-medien.de. Eine Modernisierung sei dringend erforderlich. Die Gemeinde könne das alleine jedoch nicht finanzieren, so der Ortsbrandmeister. Die Pläne für den Neubau liegen bereits vor, geplant werde mit Kosten von 1,6 bis 1,7 Millionen Euro. Der Förderbescheid deckt damit den größten Teil ab.
Sicherheit als Versprechen
"Wir haben Interesse daran, dass auch kleine Einheiten bestehen bleiben", sagte Ministerin Behrens. Gerade im ländlichen Raum müssen sich wenige Feuerwehrleute um eine große Fläche kümmern, beschrieb sie. "Als Innenministerin ist es mein Versprechen an die Bürger, ihnen Sicherheit zu bieten." Das gehe nur durch die Unterstützung der Feuerwehren und der Polizei, erklärte die Ministerin.
