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Feuerwehrkräfte kontrollieren die vollgepackte Lagerscheune in Odisheim, nachdem sich beim Fräsen von Aluminium Schleifstaub und Späne entzündet hatten. Foto: Jürgen Lange
Feuerwehrkräfte kontrollieren die vollgepackte Lagerscheune in Odisheim, nachdem sich beim Fräsen von Aluminium Schleifstaub und Späne entzündet hatten. Foto: Jürgen Lange
90 Einsatzkräfte alarmiert

Feuerwehreinsatz in Odisheim: Glühende Aluminiumspäne lösen Großalarm aus

17.08.2026 Zuletzt aktualisiert: 18.08.2026 09:17 Uhr

Ein gemeldeter Scheunenbrand hat am Sonntag in Odisheim ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auf den Plan gerufen. Rund 90 Einsatzkräfte rückten an. Vor Ort stellte sich die Lage als weniger dramatisch heraus.

Weil die erste Meldung auf eine größere Gefahr schließen ließ, sind am Sonntagabend (16. August 2026) gegen 20.50 Uhr zahlreiche Einsatzkräfte zu einem vermeintlich größeren Brandereignis in die Dorfstraße nach Odisheim ausgerückt. Bei der integrierten Leitstelle Weser-Elbe in Bremerhaven war zuvor eine entsprechende Meldung eingegangen. Alarmiert wurden rund 90 Einsatzkräfte von Feuerwehren, Rettungsdienst und Polizei.

Aluminiumspäne sorgen für starke Rauchentwicklung

Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte und der Erkundung stellte sich die Lage in der Samtgemeinde Land Hadeln nach Angaben der Feuerwehr glücklicherweise als eher harmlos dar. Ein Anwohner hatte in einer vollgepackten Lagerscheune mit einer Fräse Aluminium bearbeitet. Vermutlich durch Reibung und Hitze entzündeten sich Schleifstaub und Späne. Dadurch kam es zu einer stärkeren Rauchentwicklung.

Weil es sich um eine gefüllte Lagerscheune handelte, waren die Einsatzkräfte zunächst von einem größeren Brand ausgegangen. Vor Ort löschte die Feuerwehr die glühenden Späne ab. Einsatzkräfte räumten zudem Gegenstände aus der Scheune und konnten den Entstehungsbrand schnell unter Kontrolle bringen. Anschließend wurde das Gebäude mit einem Überdruckbelüfter rauchfrei gemacht. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden.

Anschließend wurde das Gebäude mit einem Überdruckbelüfter vom Rauch befreit. Foto: Jürgen Lange

Feuerwehr bringt Entstehungsbrand schnell unter Kontrolle

Ein Notarzt und der Rettungsdienst untersuchten den Anwohner vor Ort. Gravierende Verletzungen oder Vergiftungen durch Rauch wurden nicht festgestellt. Der Mann lehnte eine Fahrt für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus ab und blieb vor Ort.

Nach einer Endkontrolle konnten die Einsatzkräfte den Einsatzort nach etwa einer Stunde wieder verlassen. Es entstand lediglich ein Schaden in unbekannter, geringfügiger Höhe. Die Dorfstraße war während des Einsatzes voll gesperrt.

Im Einsatz waren rund 90 Kräfte der Feuerwehren Odisheim, Bülkau, Steinau, Stinstedt und Ihlienworth, die Drehleiter der Feuerwehr Langen, Abschnittsleiter Meik Kramer und dessen Stellvertreter Torben Offermann, Gemeindebrandmeister Matthias Papke, ein Notarzt und ein Rettungswagen des Cuxland-Rettungsdienstes, ein Rettungswagen der DRK-Bereitschaft Land Hadeln sowie die Polizei.

Von Jürgen Lange

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