Am 28. Oktober wurde ein Zutritt zu dem Haus im Otterndorfer Neubaugebiet "Am Medembogen" untersagt. Dort war eine Mieterin am 26. Oktober leblos gefunden worden. Die Umstände ihres Todes sind nicht geklärt. Foto: Schröder
Am 28. Oktober wurde ein Zutritt zu dem Haus im Otterndorfer Neubaugebiet "Am Medembogen" untersagt. Dort war eine Mieterin am 26. Oktober leblos gefunden worden. Die Umstände ihres Todes sind nicht geklärt. Foto: Schröder
Ermittlungen dauern an

Opfer eines Verbrechens? Tote Frau in Otterndorf gefunden

von Egbert Schröder | 08.11.2022

Otterndorf. Was ist in dem Neubau im Otterndorfer Neubaugebiet "Am Medembogen" geschehen? Die Eingangstür wurde durch die Polizei versiegelt. Klar ist: In der Wohnung lag eine tote Frau. Unklar ist: Handelt es sich um eine natürliche Todesursache?

Wer an dem unscheinbaren Haus in einer Straße am Ende des Neubaugebietes vorbeifährt, erkennt das amtliche gelbe Siegel nur auf den zweiten Blick. Die  Außenrolladen der Fenster sind nach unten gezogen, vor dem Gebäude parkt ein Wagen. Nichts deutet aber darauf hin, dass dort (möglicherweise) ein Verbrechen begangen worden ist. Oder doch? 

Am 26. Oktober - so die Polizei auf Anfrage der Redaktion der Niederelbe-Zeitung und der Cuxhavener Nachrichten - sei die Feuerwehr gerufen worden, da die Nachbarn die Anwohnerin seit längerer Zeit nicht mehr gesehen hätten. "Vor Ort konnte ein hinzugezogener Arzt nur noch den Tod der Anwohnerin feststellen. Der Notarzt erklärte die Todesursache als 'ungeklärt', da ihm die Patientin nicht bekannt war", heißt es seitens der Polizei.

Im Fall einer ungeklärten Todesursache sei - so die Polizei auf Nachfrage - "die Benachrichtigung der Staatsanwaltschaft oder des Amtsgerichtes vorgesehen".

Die "üblichen Ermittlungen" zur Todesursache würden noch andauern. "Weitere Angaben können dazu nicht gemacht werden", hieß es am Montag seitens der Polizei auf Anfrage unserer Redaktion. 

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Egbert Schröder

Redakteur
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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