Unfall in Osten: 20.000-Liter-Güllefass kippt kopfüber in wasserführenden Graben
Ein spektakulärer Unfall ereignete sich in Osten (Samtgemeinde Hemmoor / Landkreis Cuxhaven), als ein riesiges Güllefass in einen Graben stürzte. Der Fahrer entging nur knapp dem Unglück und blieb unverletzt.
Ein Güllefass ist am Donnerstag in der Wettern gelandet. Der Fahrer hatte Glück im Unglück.
Der Fahrer eines Lohnunternehmens war am Donnerstagnachmittag (5. März 2026) gegen 17.40 Uhr mit einem Traktor und einem etwa 20.000 Liter gefüllten Güllefass auf der Straße Altendorf in Osten in Richtung B495 unterwegs. Kurz vor einer Rechtskurve kam er mit dem Güllefass nach rechts in den Grünstreifen.
Das schwere Güllefass sackte tief in den aufgeweichten Randstreifen ein, entwurzelte einen Baum und kippte letztendlich in die wasserführende Altendorfer Straßenwettern.

Zum Glück hatte sich das Güllefass von der Zugmaschine abgetrennt, sodass der Fahrer den Trecker auf der Straße zum Stehen bringen konnte und nicht auch in die Wettern fiel. Der Fahrer blieb dadurch nach Informationen von cnv-medien.de unverletzt.

Umgehend wurde die Feuerwehr gerufen. Die Straße Altendorf wurde halbseitig gesperrt. Zunächst wurde mit einem Radlader die Straßenwettern mit Erde in beide Richtungen aufgestaut, sodass die zum Teil ausgelaufene Gülle sich nicht ausweiten konnte. Mit mehreren Güllefässern wurde die Gülle aus dem umgekippten Gülleanhänger abgesaugt und abtransportiert.

Die Altendorfer Straße wurde gereinigt und ausgelaufene Betriebsstoffe wurden mit Bindemitteln entfernt. Die Bergung des umgekippten Güllefasses übernahm das Lohnunternehmen mit eigenen Maschinen. Sie dauerte bis in die späten Abendstunden. Die Polizei und Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle ab.
Es entstand hoher Sachschaden sowie hoher Flurschaden in bisher unbekannter Höhe. Im Einsatz waren die Feuerwehren Osten und Warstade und die Polizei Hemmoor.
Von Jürgen Lange