In Otterndorf sollen neue Bäume gepflanzt werden. Symbolfoto: Frank Rumpenhorst/dpa
In Otterndorf sollen neue Bäume gepflanzt werden. Symbolfoto: Frank Rumpenhorst/dpa
Zum Stadtjubiläum

Otterndorf soll grüner werden - und setzt dabei auf die Einwohner

von Wiebke Kramp | 19.08.2024

Otterndorf feiert im kommenden Jahr sein 625. Stadtjubiläum. Dazu sind die Vorbereitungen längst am Laufen. Und die Stadt soll im Jubiläumsjahr grüner werden. Dazu gibt es eine entsprechende Initiative, die auf die Mithilfe der Einwohner setzt.

Im Jahr 1400 erhielt die Medemstadt Stadtrecht - verliehen durch den Landesherrn Herzog Erich von Sachsen-Lauenburg. Erstmals urkundlich erwähnt wurde es im Jahr 1261. Zum Jubiläumsjahr 2025 soll Otterndorf grüner werden und ihren Ruf als grüne Stadt am Meer manifestieren. 

625 Jahre Stadtrecht nehmen Ralf Gütlein und Peter M. Stelzenmüller als Projektverantwortliche zum Anlass, die Bewohnerinnen und Bewohner zu motivieren, Bäume zu pflanzen - genauer gesagt 625 neue Bäume für Otterndorf.

625 Jahre Otterndorf nehmen Ralf Gütlein und Peter M. Stelzenmüller als Projektverantwortliche zum Anlass, die Bewohnerinnen und Bewohner zu motivieren, Bäume zu pflanzen. Foto: Kramp

Und dafür gebe es gleich mehrere triftige Gründe: Bäume seien schließlich wichtig für das Klima und für die Temperaturregelung und sie böten dem Auge Halt und den Insekten Leben, finden die beiden Otterndorfer. Ziel der Initiative sei es, bis zum Dezember 2025 in der Stadt insgesamt 625 Bäume zu pflanzen, die als nachwachsendes Zeichen für das Jubiläum dienen.

Grundsätzlich seien dafür alle Baumarten geeignet, die in Nordeuropa heimisch sind, wobei ebenso Obstbäume wie auch andere willkommen sind.

Im Garten oder auf öffentlichem Grund

Die Bäume können im eigenen Garten, aber auch auf öffentlichen Flächen angepflanzt werden. Sie sollten allerdings so platziert werden, dass sie auch eine gute Größe erreichen können. Bei den Obstbäumen sollte zudem darauf geachtet werden, dass das eventuelle Fallobst nicht zu Beeinträchtigungen führt. Jeder könne einen oder mehrere Bäume pflanzen, auch wenn kein Platz auf dem eigenen Grundstück oder wenn kein Grundstück vorhanden sei. Dann könne man einen Baum auf öffentlichen Grund pflanzen lassen. 

Der Fortgang der Jubiläums-Pflanzaktion wird auf einer Karte kenntlich gemacht, in der die Bäume mit Standort, Art, Name des Pflanzenden und einem Foto eingetragen werden. Auf den Namen und das Foto kann auf Wunsch allerdings verzichtet werden.

Ansprache an alle Otterndorfer: An Aktion beteiligen

Peter Stelzenmüller und Ralf Gütlein wenden sich an alle Otterndorfer, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Und gezielt wenden sie sich auch an junge Familien: "Im Neubaugebiet am Medembogen werden sicherlich viele Familien über einen Hausbaum nachdenken. Warum also nicht einen schönen Baum heraussuchen und einen zweiten auf öffentlicher Fläche setzen. Oder, wenn das Grundstück es nicht hergibt, den Hausbaum auf öffentlicher Fläche pflanzen und später vorbeigehen und sagen können, diesen habe man zum Hausbau gepflanzt."

Gerne beraten Ralf Gütlein und Peter M. Stelzenmüller zu möglichen Fragen und sind erreichbar unter der Mailadresse: ralf.guetlein@stadtjubilaeum.de.

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?

(1 Stern: Nicht gut | 5 Sterne: Sehr gut)

Feedback senden

CNV-Newsletter

Wissen, was im Cuxland los ist: Alle wichtigen Nachrichten aus der Stadt und dem Landkreis Cuxhaven direkt in Ihr Postfach. Hier für den CNV-Newsletter anmelden.


Top Nachrichten



Bild von Wiebke Kramp
Wiebke Kramp

Redakteurin
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

wkramp@no-spamcuxonline.de

Lesen Sie auch...
Prozess

Igeljagd im Kreis Cuxhaven: So urteilt das Amtsgericht Otterndorf über die Jäger

von Wiebke Kramp

Im Kreis Cuxhaven sorgte die nächtliche Jagd auf streng geschützte Igel für Aufsehen. Monate später beschäftigt der kuriose Fall das Gericht. Dabei geht es um zwei Männer aus Bremerhaven, eine Kühltasche - und einen Tierfang mit unklarem Zweck.

Rückzug nach Anfeindungen

Nach Tat in Stade: Migrationsbeauftragter Deniz Kurku tritt nach Anfeindungen zurück

von Redaktion

Nach der tödlichen Tat in Stade wurde Deniz Kurku in den sozialen Medien mit dem Fall in Verbindung gebracht. Nun legt der Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe sein Ehrenamt nieder. Er berichtet von Anfeindungen und Morddrohungen.

Wahlunterstützung

Kommunalwahl am 13. September: FDP Land Hadeln setzt auf Michael Merz

von Redaktion

Kurz vor der Kommunalwahl am 13. September macht die FDP Land Hadeln ihre Unterstützung öffentlich: Sie spricht sich für den CDU-Kandidaten Michael Merz als Samtgemeindebürgermeister aus.

Frauen für die Kommunalpolitik

Frauen-Netzwerk trifft sich in Cadenberge: Engagement über Parteigrenzen hinaus

von Redaktion

Sie haben bereits ein Mandat oder treten erstmals zur Kommunalwahl an: 20 Frauen aus drei Samtgemeinden haben sich in Cadenberge getroffen. Entstanden ist ein Netzwerk, das mehr Frauen für Politik und Ehrenamt gewinnen möchte.