Otterndorferin vertritt Deutschland bei WM-Wettbewerb und landet auf dem Podest
Während die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft wächst, hat eine gebürtige Otterndorferin bereits jetzt WM-Luft geschnuppert: Katharina Westphal (25) erreichte beim internationalen Wettbewerb "Face of WM 2026" den dritten Platz.
Katharina Westphal, Marketing-Expertin und erfolgreiche Fußball-TikTokerin, hat bei einem internationalen Schönheits- und Persönlichkeitswettbewerb einen bemerkenswerten Erfolg gefeiert. Die gebürtige Otterndorferin belegte beim Finale von "Face of WM 2026" den dritten Platz und durfte Deutschland als "Face of Germany" vertreten. Das Finale fand in der "Silver Lake City" des Europa-Parks Rust statt. Dort präsentierten sich 19 Teilnehmerinnen aus verschiedenen Ländern vor einer prominenten Jury, der unter anderem die ehemaligen Fußballprofis Cacau und Markus Babbel angehörten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Joachim Llambi (Juror bei "Let's Dance") und Babett Konau (Misses Germany des Jahres 2015).
Dass sie überhaupt an dem Wettstreit teilnehmen würde, war für Westphal zunächst alles andere als selbstverständlich. "Ehrlich gesagt hatte ich mich zuvor noch nie bei einem solchen Wettbewerb beworben", erzählt sie im Gespräch mit unserer Redaktion. Weil die Ausschreibung jedoch einen Bezug zur Fußball-Weltmeisterschaft hatte, habe sie sich spontan beworben. "Da es dieses Mal um Fußball ging, eine große Leidenschaft von mir, dachte ich mir: Warum nicht?"
Mit einer Platzierung überhaupt nicht gerechnet
Ohne große Erwartungen reiste die 25-Jährige nach Rust. "Für mich stand vor allem die Erfahrung im Vordergrund", sagt sie. Umso größer war die Überraschung, als ihr Name bei der Siegerehrung für den dritten Platz aufgerufen wurde. "Ich war tatsächlich sehr überrascht und konnte es im ersten Moment gar nicht richtig glauben. Mit einer Platzierung hatte ich überhaupt nicht gerechnet."
Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr die internationale Atmosphäre des Wettbewerbs. Teilnehmerinnen aus Ländern wie Curaçao, Kanada oder Spanien kamen zusammen. "Die Atmosphäre war wirklich etwas Besonderes", berichtet Westphal. "Mir hat vor allem der internationale Austausch viel Spaß gemacht." Trotz des Wettbewerbsgedankens sei die Stimmung offen und freundschaftlich gewesen. "Ich habe dort sogar eine Freundin gefunden und viele Kontakte geknüpft, die hoffentlich noch lange bestehen bleiben."

Fußball spielte bei ihrer erfolgreichen Teilnahme eine wichtige Rolle. Westphal ist leidenschaftliche Anhängerin von Borussia Mönchengladbach und betreibt einen erfolgreichen TikTok-Kanal rund um den Fußball. Während eines Live-Interviews mit Joachim Llambi musste sie spontan Fragen beantworten. Dabei kam auch ihre Vereinsliebe zur Sprache. "Dadurch konnte ich meine Begeisterung für den Verein, den Fußball allgemein und die anstehende WM gut miteinander verbinden", sagt sie.
Die Gladbach-Leidenschaft kam durch den Vater
Die Liebe zum Fußball entwickelte sich allerdings erst mit den Jahren. "Gladbach-Fan bin ich durch meinen Vater geworden", erzählt sie. In ihrer Jugend stand zunächst eine andere Sportart im Mittelpunkt: das Schwimmen. Westphal war aktive Schwimmerin beim TSV Otterndorf und erinnert sich bis heute gerne an diese Zeit zurück. "Vor allem habe ich dort gelernt, was Ehrgeiz, Disziplin und Durchhaltevermögen bedeuten. Diese Eigenschaften begleiten mich bis heute."
Heute lebt die 25-Jährige in Bielefeld. Nach ihrem erfolgreich abgeschlossenen Masterstudium arbeitet sie bei einem E-Commerce-Unternehmen und hat sich zusätzlich im Marketing-Bereich selbstständig gemacht. Parallel dazu baut sie ihre Social-Media-Projekte weiter aus.
Der Erfolg bei "Face of WM 2026" hat ihr zusätzliches Selbstvertrauen gegeben. "Die wichtigste Erkenntnis ist, dass man Dinge einfach machen sollte", sagt sie. Der Wettbewerb habe ihr gezeigt, dass man Chancen nutzen und die eigene Komfortzone verlassen müsse. "Genau dort findet oft die persönliche Entwicklung statt."
Für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 blickt die gebürtige Otterndorferin optimistisch auf die Chancen des deutschen Teams: "Wenn die deutsche Mannschaft gut ins Turnier startet, traue ich Deutschland durchaus sehr viel zu. In diesem Fall sehe ich die Mannschaft sogar mit Chancen auf das Finale."
Beim Wettbewerb selbst triumphierte am Ende Dalina Polat aus Spanien vor Dirodia de Haseth aus Curaçao. Doch auch der dritte Platz bedeutete für Katharina Westphal einen besonderen Erfolg. Und vielleicht war er erst der Anfang weiterer Auftritte auf internationaler Bühne.

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