Rauchentwicklung in Mehrfamilienhaus in Otterndorf: Feuerwehr evakuiert Bewohner
Ein verrauchtes Treppenhaus in Otterndorf, Einsatzkräfte der Feuerwehr unter Atemschutz und die schnelle Evakuierung aller Bewohner - was nach einem dramatischen Einsatz klingt, entpuppte sich als glimpflicher Vorfall.
Am späten Mittwochabend (13. Mai 2026) gegen 22.25 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Schwerpunktfeuerwehr Otterndorf zu einem Mittelbrand in den Klaus-Störtebeker-Weg nach Otterndorf alarmiert.
Bereits kurze Zeit später trafen die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle ein. Noch auf der Anfahrt wurde durch die Leitstelle Bremerhaven über Funk mitgeteilt, dass das Treppenhaus in dem Mehrfamilienhaus verraucht sein soll.
Dies bestätigte sich bei der ersten Erkundung und weiter wurde auch bestätigt, dass sich noch mehrere Personen im Gebäude befinden sollten. Daraufhin ordnete der Einsatzleiter umgehend die Evakuierung des gesamten Gebäudes an.

Kontrolle unter Atemschutz
Unter schweren Atemschutz betrat ein Trupp das verqualmte Gebäude und kontrollierte alle Wohnungen. Mehrere Bewohner hatten ihr Gebäude inzwischen selbstständig verlassen. Eine Person verweigerte zunächst das Verlassen der Wohnung und wurde im weiteren Verlauf von der Polizei ins Freie begleitet.
Parallel dazu wurden bereits erste Belüftungsmaßnahmen durchgeführt. Bei weiterer Erkundung durch einen Atemschutztrupp wurde schnell die Ursache gefunden: Angebranntes Essen in einem Mülleimer verursachte die Rauchentwicklung im Gebäude. Ein offenes Feuer wurde somit glücklicherweise nicht gefunden.
Die vorsorglich aus dem Gebäude evakuierten Bewohner wurden während des Einsatzes von den Feuerwehrkräften betreut.
Die Person aus der betroffenen Wohnung wurde zur Durchsicht an den Rettungsdienst übergeben. Im Anschluss wurden weitere Kontrollmaßnahmen mit einer Wärmebildkamera und ausreichende Lüftungsmaßnahmen durch das Öffnen von Fenstern und mit einem Überdruckbelüfter durchgeführt. Danach konnte die Einsatzstelle zu weiteren Ermittlungen an die Polizei übergeben und der Einsatz nach 45 Minuten beendet werden. Im Einsatz waren die Feuerwehr Otterndorf, ein Rettungswagen des Cuxland-Rettungsdienstes und die Polizei.
Von Jürgen Lange
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