Pferd bricht im Kreis Stade in zugefrorenen See ein: Tier in Notlage
Das Winterwetter hat am Wochenende in der Region Menschen wie Tieren zugesetzt. In Bliedersdorf (Samtgemeinde Horneburg / Landkreis Stade) fand die Feuerwehr ein Pferd in einem eisigen Teich liegend. Eile war geboten, um das Tier zu retten.
Am Samstagnachmittag (31. Januar 2026) um 14.54 Uhr erreichte die Feuerwehren der Samtgemeinde Horneburg ein Alarm aus Bliedersdorf. Auf einer Weide bei Bliedersdorf lag ein Pferd in einem zugefrorenen Teich, teilt Gemeindebrandmeister Torben Schulze mit.
Offensichtlich war das Pferd im Eis eingebrochen und aus eigener Kraft nicht in der Lage, sich zu befreien. Wie lange das Tier sich schon in der Notlage befand, war laut Schulze nicht bekannt. Einsatzkräfte der Ortswehr Bliedersdorf und die Spezialisten für Großtierrettungen der Ortswehr Agathenburg rückten an, um das Tier schnellstmöglich zu retten.
"Mit vereinten Kräften konnten sie das Pferd letztlich aus seiner misslichen Lage befreien", so der Gemeindebrandmeister. Ein hinzugerufener Tierarzt untersuchte das unterkühlte Tier, das mithilfe von Decken und einer Wärmelampe wieder auf die Beine kam. (sb/red)