Rund 50 Kräfte der Feuerwehr sind bei dem Einsatz vor Ort. Foto: Ortswehr Langen
Rund 50 Kräfte der Feuerwehr sind bei dem Einsatz vor Ort. Foto: Ortswehr Langen
Einfamilienhaus unbewohnbar

Photovoltaik-Brand in Geestland: Großeinsatz in Langen mit 50 Kräften

von Redaktion | 29.01.2025

Ein Brand in einer Photovoltaikanlage eines Einfamilienhauses in Langen (Geestland) führte zu einem Großeinsatz der Feuerwehr mit 50 Kräften. Dank rascher Maßnahmen konnte das Feuer eingedämmt werden, doch das Gebäude bleibt unbewohnbar.

Am Dienstagmittag (28. Januar 2025) kam es in Langen zu einem intensiven Einsatz der Feuerwehr, nachdem in einem Einfamilienhaus unter anderem die Speicheranlage einer Photovoltaikanlage in Brand geraten war. Die Löscharbeiten beschäftigten die Einsatzkräfte bis in die Abendstunden.

Gegen 13.45 Uhr wurde die Feuerwehr Langen zunächst zu einer unklaren Rauchentwicklung in die Stettiner Straße alarmiert. Bereits aus der Ferne war eine starke Rauchentwicklung wahrnehmbar. Im Zuge der Lageerkundung wurde ein Feuer im Hauswirtschaftsraum eines Einfamilienhauses festgestellt, das auf weitere Gebäudeteile überzugreifen drohte.

Die massive Brandrauchentwicklung erschwerte die Arbeit der Einsatzkräfte sowohl im Innen- als auch im Außenbereich erheblich. Durch die Einsatzleitung erfolgte eine Erhöhung des Alarmstichwortes, mit der weitere Einsatzmittel von Feuerwehr und Rettungsdienst zur Einsatzstelle entsandt wurden.

Das Feuer konnte zügig lokalisiert und weitestgehend abgelöscht werden. Besonders betroffen war der Speicher der hauseigenen Photovoltaikanlage, dessen Brand umfassende Löschmaßnahmen erforderte und zu einer erheblichen thermischen Belastung des Brandraumes führte.

Berufsfeuerwehr Cuxhaven ebenfalls im Einsatz

Zur Unterstützung der gezielten Löschmaßnahmen wurde ein Sonderlöschsystem der Berufsfeuerwehr Cuxhaven angefordert. Da im weiteren Verlauf des Einsatzes nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Stromspeicher aufgrund interner Reaktionen erneut in Brand gerät, wurde dieser unter Berücksichtigung besonderer Schutzmaßnahmen aus dem Gebäude transportiert und auf einen Abrollbehälter der Feuerwehr verladen. Zu diesem Zeitpunkt wies die Speicheranlage keine nennenswerten Temperaturen auf, sodass der Abrollbehälter auf eine gesicherte Freifläche verbracht und dort fortlaufend kontrolliert wird. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde frühzeitig eine Bevölkerungswarnung über die öffentlichen Rundfunksender veranlasst.

Das betroffene Gebäude ist nach Angaben der Feuerwehr Stadt Geestland bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Während des gesamten Einsatzes kam es zu keinen Personenschäden, heißt es. Über die Brandursache und Höhe des Sachschadens kann seitens der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden. Die Lösch- und Aufräumarbeiten dauerten bis 19 Uhr an.

Die Feuerwehren der Stadt Geestland waren mit fünf Ortsfeuerwehren und rund 50 Einsatzkräften am Einsatz beteiligt, darunter Einheiten für die Einsatzstellenhygiene und Atemschutzlogistik. Die Maßnahmen wurden zudem durch die örtlichen Energieversorger, den Rettungsdienst des Landkreises Cuxhaven, die Polizei Geestland sowie ein ortsansässiges Fachunternehmen unterstützt.

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