SOS auf der Elbe im Alten Land: Kajakfahrer nach Welle in Seenot
Ein Kajakfahrer gerät auf der Elbe im Alten Land (Kreis Stade) in Seenot, als sein Boot von einer großen Welle getroffen wird. Ein SOS-Signal alarmiert die Einsatzkräfte.
Am frühen Sonntagmorgen (16. August 2026) war ein 54-jähriger Kajakfahrer mit seinem aufblasbaren Kajak im Hauptfahrwasser der Elbe unterwegs. "Eine große Welle bei Tonne 112 (Nordspitze Lühesand) sorgte dafür, dass er und sein Boot vollkommen durchnässt wurden und er in Not geriet", berichtet Matthias Brandt, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Lühe.
Der 54-Jährige aktivierte eine Lampe, die automatisch das "SOS" sendete. Andere Schiffer nahmen das Seenotsignal wahr und informierten die Revierzentrale Brunsbüttel. Diese wiederum verständigte die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Stade-Wiepenkathen.
Gegen 5.42 Uhr wurde daraufhin ein Großaufgebot an Einsatzkräften der Feuerwehren aus Grünendeich, Borstel und Stade sowie der DLRG-Ortsgruppen Stade, Buxtehude und Horneburg/Altes Land alarmiert.
"Das Boot der Feuerwehr Grünendeich nahm den völlig durchnässten Kajakfahrer auf und brachte ihn an Land", sagt Brandt. Der DRK-Rettungswagen aus Horneburg sowie der Stader Notarzt brachte den unterkühlten Kajakfahrer anschließend ins Elbe-Klinikum in Stade.
Die Einsatzkräfte der DLRG sicherten das aufblasbare Kajak mit Gepäck des Mannes und brachten es zur Anlegestelle am ehemaligen Pionierübungsplatz in Grünendeich. (fe/red)
CNV-Newsletter
Wissen, was im Cuxland los ist: Alle wichtigen Nachrichten aus der Stadt und dem Landkreis Cuxhaven direkt in Ihr Postfach. Hier für den CNV-Newsletter anmelden.