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Bei einer Tiernotlage in Krempel retteten Feuerwehr und Landwirte mehrere Kühe aus einer rund drei Meter tiefen Güllegrube. Symbolbild: Hildenbrand/dpa
Bei einer Tiernotlage in Krempel retteten Feuerwehr und Landwirte mehrere Kühe aus einer rund drei Meter tiefen Güllegrube. Symbolbild: Hildenbrand/dpa
Vier Stunden im Einsatz

Tiere auf Bauernhof im Kreis Cuxhaven in Not: Mehrere Kühe stürzen in Güllegrube

von Redaktion | 09.03.2026 Zuletzt aktualisiert: 02.09.2026 12:56 Uhr

In Krempel sind mehrere Kühe in eine rund drei Meter tiefe Güllegrube gestürzt. Wie die Freiwillige Feuerwehr Stadt Geestland mitteilt, mussten Einsatzkräfte unter Atemschutz in den Kellerbereich einer Stallanlage vorgehen, um die Tiere zu retten.

Zu einer aufwendigen Tiernotlage ist die Feuerwehr am frühen Sonntagmorgen (8. März 2026) nach Krempel (Kreis Cuxhaven) ausgerückt. Wie die Freiwillige Feuerwehr Stadt Geestland mitteilt, wurden die Einsatzkräfte gegen 1.15 Uhr in die Ortsallee alarmiert, nachdem auf einem landwirtschaftlichen Anwesen rund 20 Kühe aus einer Stallung ausgebrochen waren.

Mehrere Tiere stürzen in Güllegrube

Nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Geestland stürzten mehrere der Tiere dabei in eine etwa drei Meter tiefe, unterirdische Güllegrube. Wie viele Kühe sich zunächst in der Grube befanden, konnte zu Beginn des Einsatzes nicht abschließend festgestellt werden.

Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr hatte der Landwirt laut Mitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Geestland bereits eigenständig gehandelt und fünf Tiere aus der Grube retten können. Die Einsatzkräfte nahmen anschließend umfassende Erkundungs- und Rettungsmaßnahmen auf.

Umfangreiche Kontrolle der Kellerbereiche

Der betroffene Kellerbereich erstreckt sich nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Geestland über rund 40 Meter unterhalb der Stallanlage. Insgesamt befinden sich dort vier nebeneinanderliegende Kellerabschnitte. Parallel zu den Arbeiten an der ersten Grube wurden auch angrenzende Kellerbereiche vorsorglich kontrolliert und abgepumpt, um auszuschließen, dass sich weitere Tiere dort aufhalten.

Feuerwehr und Landwirte arbeiten zusammen

Aufgrund des erhöhten Personalbedarfs wurde frühzeitig die Feuerwehr Neuenwalde nachalarmiert, wie die Freiwillige Feuerwehr Stadt Geestland weiter berichtet. Zudem unterstützte ein weiterer Landwirt die Einsatzkräfte vor Ort. Mehrere Feuerwehrleute gingen unter Atemschutz und mit Leinen gesichert in den Kellerbereich vor. Im Verlauf des Einsatzes konnte laut Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Geestland eine weitere Kuh lokalisiert und schließlich aus der Grube gerettet werden. Insgesamt konnten somit sechs Tiere gerettet werden.

Der Einsatz stellte die Kräfte nach Darstellung der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Geestland aufgrund der beengten Platzverhältnisse, der Tiefe der Güllegrube sowie der erforderlichen Sicherungsmaßnahmen vor besondere Herausforderungen. Die Rettungs- und Aufräumarbeiten dauerten insgesamt rund vier Stunden an.

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