Der Radlader rutscht seitlich von der eineinhalb Meter erhöht liegenden Schotterstraße ab und kippt auf ein Wiesenstück um. Foto: TV Elbnews
Der Radlader rutscht seitlich von der eineinhalb Meter erhöht liegenden Schotterstraße ab und kippt auf ein Wiesenstück um. Foto: TV Elbnews
Von Straße abgerutscht

Unfall auf Windparkbaustelle in Stade-Bützfleth: Radlader kippt um - Fahrer verletzt

22.06.2026

Ein Radlader kippte auf der Baustelle eines Windparks in Stade-Bützfleth um. Der Fahrer wurde schwer verletzt. Feuerwehr und Rettungsdienst kämpften um seine Stabilisierung, während die Arbeiten an den neuen Windrädern weitergehen.

Auf einer Baustraße zur Windparkbaustelle von Projektentwickler Energiekontor zwischen der Stader Ortschaft Bützfleth und dem Ortsteil Bützflethermoor ist es am Montag (22. Juni 2026) zu einem Unfall gekommen. Ein Radlader war seitlich von der eineinhalb Meter erhöht liegenden Schotterstraße in der Nähe der Moorchaussee abgerutscht und auf ein Wiesenstück umgekippt.

Arbeitsunfall in Stade mit unklarem Verletzungsmuster

Insgesamt 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bützflethermoor, der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Bützfleth, die Polizei, ein Notarzt und der Rettungsdienst wurden gegen 13.55 Uhr alarmiert. "Der erheblich verletzte Fahrer war in der Fahrzeugkabine eingeschlossen", bilanzierte Erwin Bube, Sprecher der Bützflether Feuerwehr. Aufgrund des unklaren Verletzungsmusters habe der Rettungsdienst den 31-Jährigen stabilisieren müssen.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sägten die Frontscheibe des Radladers heraus, dann konnte der Verletzte herausgehoben und dem Notarzt und Rettungsdienst übergeben werden. Der Mann aus Hopsten (Nordrhein-Westfalen) wurde ins Stader Elbe Klinikum gebracht. Lebensgefährlich verletzt wurde der Mann nach Angaben der Polizei Stade nicht. Die Feuerwehr entfernte zudem ausgelaufene Betriebsstoffe.

Windparkstandort Bützfleth wird erweitert

Drei neue Windräder entstehen gerade auf der Baustelle bei Stade: Die Nabenhöhe der Anlagen des Herstellers Enercon beträgt nahezu 120 Meter, der Rotordurchmesser 160 Meter. Die Gesamthöhe wird bei rund 200 Metern liegen. Der Windpark ist zur Veräußerung vorgesehen und soll voraussichtlich Ende 2027 den Betrieb aufnehmen. (fe/ari)

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