Todesfall auf dem Hurricane-Festival: 41-Jährige stirbt in Scheeßel
Tragischer Vorfall beim Hurricane-Festival in Scheeßel im Landkreis Rotenburg: Eine Besucherin verstirbt trotz schneller Reanimationsmaßnahmen. Die Polizei untersucht die Todesumstände, während Notfallseelsorger die Begleiter der Frau betreuen.
Auf dem Hurricane-Festival im niedersächsischen Scheeßel (Kreis Rotenburg) ist eine 41 Jahre alte Besucherin gestorben. Die Frau litt nach bisherigen Erkenntnissen mutmaßlich an Vorerkrankungen und wurde am Samstagnachmittag (20. Juni 2026) im Beisein von Rettungskräften reanimiert, wie die Polizei am Sonntagabend (21. Juni 2026) mitteilte. Trotz der Wiederbelebungsmaßnahmen konnte sie nicht gerettet werden.
Die Polizei ermittelt zur genauen Todesursache. Derzeit lägen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden oder einen Zusammenhang mit dem Festival vor. Die Frau war "im Beisein der Rettungskräfte reanimationspflichtig" geworden, heißt es in der Mitteilung der Polizei. Die Begleitpersonen der Frau erlitten einen Schock und wurden von Notfallseelsorgern unterstützt. Zur psychosozialen Betreuung wurden Notfallseelsorger eingesetzt, die die Betroffenen begleiteten und unterstützten.
Gruppenmitglieder außerhalb des Hurricane-Geländes untergebracht
Die Gruppe hatte laut Polizei im Bereich des Special-Needs-Bereiches campiert. Einige Mitglieder der Gruppe seien nach dem Unglück mit Unterstützung der Kirchengemeinde Scheeßel auf eigenen Wunsch außerhalb des Festivalgeländes untergebracht worden.
Das Hurricane zählt zu den größten Rockfestivals in Deutschland. Zu dem Freiluft-Musikfestival mit Rock, Pop, Alternative, Indie, Hip-Hop und Elektro kommen täglich bis zu 70.000 Besucher. Das Festival feierte in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum und lief von Freitag bis Sonntag. (dpa/red)
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