Satellit entdeckt zwei Kilometer langen Ölfilm in der Nordsee
Ein Satellit entdeckt einen verdächtigen Ölfilm in der Nordsee, der sich über eine große Fläche erstreckt und nicht bekämpfungsfähig ist. Ermittlungen der Bundespolizei sollen die Ursache der Verunreinigung klären.
Ein Satellit der Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs (EMSA) hat am Donnerstagabend (23. Juli 2026) eine Gewässerverunreinigung in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone festgestellt. Das teilte die Bundespolizeiinspektion See Cuxhaven mit. Die Verunreinigung lag rund 180 Kilometer nordwestlich von Helgoland. Bei einem anschließenden Überflug bestätigte das Ölaufklärungsflugzeug des Havariekommandos die Ausdehnung des Ölfilms optisch.
Vor Ort stellte das Bundespolizeischiff "BP83 Bad Düben" einen leicht silbrigen Film fest, der sich über etwa 2,0 mal 0,9 Kilometer erstreckte. Die Verunreinigung wurde als "nicht bekämpfungsfähig" eingestuft. Für die weiteren Ermittlungen wurden zwei Gewässerproben sowie eine Hintergrundbelastungsprobe genommen. Ein möglicher Verursacher konnte vor Ort nicht ermittelt werden. Die weiteren Ermittlungen übernimmt der maritime Ermittlungsdienst der Bundespolizei.
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