Moin Cuxhaven

Diese bissige Achtbeinerin sorgt für gruselige Gänsehaut

von Wiebke Kramp | 06.05.2026

Seit Jahren begeistert die Kolumne "Moin Cuxhaven" die Leserinnen und Leser der Cuxhavener Nachrichten und der Niederelbe-Zeitung. Inzwischen sorgt die Rubrik auch auf cnv-medien.de für Unterhaltung. Heute: Gruselige Neubürgerin.

Ich mag Tiere. Wirklich. Die meisten jedenfalls. Doch Spinnen gehören nicht dazu. Zwar habe ich mittlerweile meine Arachnophobie ganz gut im Griff, aber die Botschaft, dass Nosferatu-Spinnen (Zoropsis spinimana) mittlerweile auch im Norden Deutschlands angekommen sind, sorgt bei mir für Ekel. Schaudern und Gänsehaut. Denn diese bissige Achtbeinerin darf mir gern fernbleiben. Ich glaube, im Fall der Begegnung bekäme ich panische Schnappatmung und schließe auch hysterisches Kreischen nicht so ganz aus. Für Spinnenphobiker wie mich bedeuten allein ihre Ausmaße Horror pur. Die Weibchen erreichen eine stattliche Körpergröße von bis zu zwei Zentimetern, Männchen sind ein wenig kleiner. Die insgesamte Spannweite ihrer haarigen Beine beträgt sogar bis zu fünf Zentimeter. Erstmals in Deutschland entdeckt wurde sie im Jahr 2005 in Baden-Württemberg und seitdem rückt sie beharrlich weiter nordwärts und ist schon in Hamburg heimisch. Während sie im Mittelmeerraum bevorzugt Pinienwälder bewohnt, hegt sie hierzulande ein Faible für Gebäude, wahrscheinlich weil es dort wärmer ist. Aber nicht nur ihre Größe ist gruselig. Ihren Namen hat die Nosferatu-Spinne von der charakteristischen Zeichnung auf ihrem Rücken. Mit etwas Fantasie erinnert sie an die Vampir-Figur Nosferatu aus dem Stummfilm von 1922. Und diesem Namen macht sie alle Ehre. Sie zählt zu den wenigen Spinnenarten, deren Biss die Haut durchdringen kann. Die Nosferatu-Spinne gehört zur Familie der Kräuseljagdspinnen; sie fängt ihre Beute nicht mithilfe von Netzen, sondern macht Jagd auf sie. Doch laut NABU soll kein Grund zur Panik bestehen, ihr Gift sei für Menschen nicht gefährlich. Die Spinne beiße nur sehr selten und dies nur bei direkter Bedrohung, heißt es. Beruhigter macht mich das nicht …"

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Wiebke Kramp

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Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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