Ein Museumsbesuch wie bei Willy Wonkas Schokoladenfabrik
Seit Jahren begeistert die Kolumne "Moin Cuxhaven" die Leserinnen und Leser der Cuxhavener Nachrichten und der Niederelbe-Zeitung. Inzwischen sorgt die Rubrik auch auf cnv-medien.de für Unterhaltung. Heute: ein besonderes Museum.
Ein Museum, in dem man nicht ermahnt wird, wenn man die Ausstellungsstücke anfasst? Das ist in einem Museum in Hamburg der Fall. Im "Chocoversum" darf probiert werden - und zwar an fast jeder Station.
Von der Kakaobohne bis zur fertigen Tafel geht es durch die verschiedenen Stationen der Schokoladenherstellung.
Am Anfang steht die Kakaobohne. Sie wird gezeigt, gerochen und natürlich probiert. Das macht die Herstellung ziemlich anschaulich - und manchmal auch überraschend. Das Fruchtfleisch der Kakaobohne schmeckt beispielsweise nussig-zitronig.
Danach geht es Schritt für Schritt weiter. Was passiert beim Rösten? Wie wird aus der Bohne Kakaomasse? Und wann wird daraus schließlich Schokolade?
Bei der Tour geht es auch um die Herkunft des Kakaos und die Bedingungen, unter denen er produziert wird. Fairer Handel spielt eine Rolle. Denn bevor die Schokolade im Supermarktregal liegt, haben viele Menschen an ihrem Entstehungsprozess gearbeitet.
Zum Ende der Tour wird es wieder sehr praktisch. Eine eigene Schokoladentafel darf selbst belegt werden. Fast wie bei Willy Wonka. Nur dass hier nicht ein goldenes Ticket vergeben wird, sondern jeder Besucher später seine eigene Schokolade mit nach Hause nehmen darf.
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