Irgendwo im Nirgendwo - Die Färoer-Inseln
Seit Jahren begeistert die Kolumne "Moin Cuxhaven" die Leserinnen und Leser der Cuxhavener Nachrichten und der Niederelbe-Zeitung. Inzwischen sorgt die Rubrik auch auf cnv-medien.de für Unterhaltung. Heute: Die Färoer-Inseln.
Reiseziele gibt es viele, doch nicht alle sind bekannt. Ein verstecktes Paradies sind die Färoer-Inseln, die ich kürzlich mit meinen Freunden Melli und Wilhelm bereisen durfte. In aller Ruhe Hirtshals in Dänemark angesteuert, am nächsten Tag das Fährschiff Norröna der färöischen Reederei Smyril Line bestiegen und gemütlich in Richtung des Zielhafens Torshavn gefahren. Nach der entspannten Anreise insgesamt sieben der 18 Inseln in drei Tagen besucht. Und auf jeder der Inseln das verzaubernde Flair dieser Inseln irgendwo im Nirgendwo des Nordatlantiks kennen und lieben gelernt. Sehr nette Menschen, eine Hauptstadt mit einem besonderen Ambiente und viele Sehenswürdigkeiten in einer grandiosen Naturlandschaft besucht. Einen Besuch werde ich nicht vergessen. Den Besuch des "Grabes von James Bond" auf der Insel Kalsoy. Dort wurde die Schlussszene von "Keine Zeit zu sterben" mit Daniel Craig gedreht. Der Schauspieler wurde aber erst nachträglich in die Szenen hineingeschnitten. Egal, auf diese Anhöhe musste ich. Mein Handy zeigte später viel zu viele Stockwerke an, doch die Strapazen nahm ich in Kauf. Für das Foto. Und kehrte mit einer gebrochenen Rippe zurück. Regen auf Gras ist nicht der sicherste Untergrund. Eine Erfahrung, die ich in Erinnerung behalte.