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Burkhard Bock vor seinem Opel Ascona, mit dem er beim 1000-km-Rennen am Nürburgring zwei Klassensiege einfahren konnte. Foto: Sportfahrerclub Cuxhaven
Burkhard Bock vor seinem Opel Ascona, mit dem er beim 1000-km-Rennen am Nürburgring zwei Klassensiege einfahren konnte. Foto: Sportfahrerclub Cuxhaven
Motorsport 

Burkhard Bock vom Sportfahrerclub Cuxhaven fährt Doppelsieg am Nürburgring ein

von Redaktion | 30.09.2026

Bei Regen und unter Stress bewies Burkhard Bock sein Können auf der legendären Nürburgring-Nordschleife und sicherte sich den Doppelsieg in der DHLM. Spannende Rennen und technische Herausforderungen prägten das Saisonfinale.

Es ist die wohl legendärste Rennstrecke der Welt, die grüne Hölle in der Eifel, die Nordschleife des Nürburgrings. Genau dort, beim ADAC‑1000‑km-Rennen, gingen die beiden Rennfahrer Burkhard Bock und Nico Höpcke vom Sportfahrerclub Cuxhaven im ADAC an den Start. Nach seinem Erfolg in Belgien, wollte Bock hier einen erfolgreichen Saisonabschluss liefern.

Der Veranstalter startete das 1000‑km-Rennen mit vier Rennserien als Doppelveranstaltung für die DHLM, die Deutsche Historische Langstrecken-Meisterschaft, in Form von jeweils einem 3‑Stunden-Rennen an zwei Tagen. Für Burkhard Bock als Einzelfahrer auf dem Opel Ascona eine echte Herausforderung für Fahrer und Fahrzeug. Das Wetter in der Eifel war wie immer im Herbst in der Eifel, unberechenbar. Den Fahrern wurden Sonne, Wolken und Regen geboten, lediglich der Nebel der Eifel fehlte diesmal.

Der Cuxhavener Fahrer Bock fuhr am ersten Veranstaltungstag im Qualifying und im Rennen an die Spitze seiner Klasse. Der zweite Renntag stellte sich anders dar. Bock, der Regenrennen liebt, zeigte bei Regenschauern und Wind erneut sein Können und fuhr im Qualifying nochmals auf die Pole-Position.

Zwei Rennen, zwei Pokale für Burkhard Bock. Foto: Sportfahrerclub Cuxhaven

Der vierte und letzte Lauf der DHLM begann dann unter "Wet Race"-Bedingungen. Starker Regen prägte die erste Rennhälfte und stellte die Teams auf der anspruchsvollen Nürburgring-Gesamtstrecke vor zusätzliche Herausforderungen. Eine Schrecksekunde gab es am Vorstart, als im Opel Ascona die Ladekontrollleuchte signalisierte, dass es ein Problem mit der Stromversorgung gibt. Die verbleibende Zeit reichte jedoch und Bock legte selbst mit Hand an, um den Fehler zu beheben. Dann zeigte Burkhard Bock mit seiner jahrelangen Nürburgringerfahrung, wie man es unter Stress bei Regen macht, und gewann so manches Duell gegen leistungsstärkere Gegner. Ein leichtes Abtrocknen der Strecke in der zweiten Rennhälfte sorgte für einen Reifenpoker bei den Teams. Bock war sich seiner Sache sicher und fuhr auf den Regenreifen das Rennen zu Ende. Er wurde für seinen Mut belohnt und gewann erneut in seiner Klasse.

Nico Höpcke, der mit seinem Seat bei der Rennserie der Tourenwagen Golden Ära an den Start ging, hatte nicht so viel Glück und musste sein Fahrzeug nach kurzer Distanz mit einem technischen Problem abstellen. Für die beiden Fahrer und ihre mitgereisten Teams war es ein spannendes Rennwochenende zum Ende der Saison 2026 auf dem Nürburgring.

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