Die Zuschauer dürfen sich im Stadtderby zwischen dem FC Cuxhaven und Rot-Weiss Cuxhaven auf intensive Zweikämpfe freuen – wie bereits im Hinspiel Anfang August auf der Kampfbahn. Foto: Witthohn
Die Zuschauer dürfen sich im Stadtderby zwischen dem FC Cuxhaven und Rot-Weiss Cuxhaven auf intensive Zweikämpfe freuen – wie bereits im Hinspiel Anfang August auf der Kampfbahn. Foto: Witthohn
Fußball

Das nächste Stadtderby mit Brisanz: FC Cuxhaven trifft auf Rot-Weiss

von Jan Unruh | 20.11.2025

Im Stadtderby der Fußball-Bezirksliga zwischen dem FC Cuxhaven und Rot-Weiss Cuxhaven geht es am Sonnabend um mehr als nur Punkte. Beide Teams sind heiß auf das Nachbarschaftsduell, das zugleich auch das absolute Topspiel der Liga ist. 

FC Cuxhaven - Rot-Weiss Cuxhaven (Sa. 14 Uhr): Die Erinnerungen an das Hinspiel Anfang August auf der Kampfbahn sind mit unterschiedlichen Gefühlen verbunden. Während sich Rot-Weiss über den späten Ausgleich ärgerte, lagen sich die FC-Spieler nach dem Sekunden später erfolgten Schlusspfiff in den Armen. Dieser Treffer in der Nachspielzeit hatte Signalwirkung für beide Mannschaften in den folgenden Wochen. Während es für Rot-Weiss der Beginn eines holprigen Saisonstarts werden sollte, wurde dieser späte Ausgleich beim FC Cuxhaven in einen bemerkenswert positiven Lauf umgesetzt. In der gesamten Hinrunde, die am vergangenen Wochenende endete, blieb der FC Cuxhaven unbesiegt, belegt einen starken zweiten Tabellenplatz. "Unterm Strich sind wir sehr zufrieden. Wir haben viele Sachen richtig gemacht. In der Rückrunde darf es gerne so weitergehen", sagt Trainer FC-Timo Szybora. Und die Rückrunde beginnt am Sonnabend mit einem Kracher.

Beide Mannschaften mit starken Serien

Zum zweiten Mal in dieser Saison treffen der FC Cuxhaven und Rot-Weiss Cuxhaven aufeinander. Es ist mehr als nur ein Stadtderby, sondern zugleich auch das Topspiel der Bezirksliga. Der Tabellenzweite empfängt den Dritten. Der FC Cuxhaven ist seit 15 Spielen ungeschlagen, Rot-Weiss Cuxhaven hat die letzten vier Spiele teilweise deutlich gewonnen. "Wir haben einen Lauf und den wollen wir fortsetzen", sagt RW-Trainer Philipp Schlüter. Er freut sich auf das Duell und hofft auf eine kleine Wiedergutmachung des Hinspiels. "Der Ausgleich in der 95. Minute liegt mir noch immer schwer im Magen", sagt er. In den vergangenen Tagen war das Stadtderby natürlich Thema in den Gesprächen der Spieler. "Die Jungs sind alle heiß und freuen sich", sagt Schlüter. Dennoch bereitet der 36-Jährige seine Mannschaft nicht besonders auf das Derby vor. "Wir wollen einfach spielen - egal auf welchem Boden", sagt er.

Denn die Platzbeschaffenheit könnte noch eine Rolle spielen. Aktuell ist die Partie auf dem Rasenplatz in Groden angesetzt. Es ist aber auch denkbar, dass dieser aus witterungstechnischen Gründen gesperrt wird. Dann stünde der Kunstrasenplatz bereit. Dort gibt es vonseiten des FC Cuxhaven aber Bedenken, wenn ähnlich viele Zuschauer wie im Hinspiel auf den Platz strömen. "Ich weiß nicht, wie wir dort 500 Leute unterbringen könnten", sagt FC-Vorsitzender Mentor Grapci. Diese Bedenken hat er bei der Stadt Cuxhaven auch geäußert. "Wir hoffen einfach, dass wir auf dem ersten Platz spielen können", sagt Grapci.

Das hoffen auch die beiden Trainer. Dennoch sind sie auf beide Varianten vorbereitet. "Wir wollen spielen - egal, ob auf Rasen oder Kunstrasen", sagt Timo Szybora. Nach dem mauen Auftritt seiner Mannschaft in der ersten Hälfte vergangenen Woche im Derby gegen Altenwalde verlangt er von seinem Team eine Reaktion. 
"Wir haben beide Derbys unentschieden gespielt. Jetzt wollen wir auch mal eins gewinnen", sagt Szybora. Personell sieht es ähnlich aus wie in der Vorwoche. Ob Stürmer Niko Grabowski dabei sein kann, entscheidet sich erneut kurzfristig. "Wir müssen das Training abwarten. Es könnte aber die ein oder andere Überraschung geben", so der FC-Trainer. 

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Jan Unruh

Redakteur
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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