Deon McDuffie war bester Werfer der BasCats. Er erzielte insgesamt 28 Punkte – davon allein 17 im dritten Viertel. Foto: Unruh
Deon McDuffie war bester Werfer der BasCats. Er erzielte insgesamt 28 Punkte – davon allein 17 im dritten Viertel. Foto: Unruh
Basketball

Deon McDuffie führt die Cuxhaven BasCats mit 28 Punkten zum Auswärtssieg

von Jan Unruh | 14.12.2025

Der nächste Auswärtssieg der Cuxhaven BasCats gegen den TSV Stelingen hält den Aufstiegstraum am Leben. Trotz kleinen Kaders beeindruckten die BasCats mit Teamgeist und einer starken Leistung von Deon McDuffie, der das Spiel maßgeblich prägte.

Die Cuxhaven BasCats den nächsten Auswärtssieg in der 2. Basketball-Regionalliga gefeiert. Nach dem knappen 98:95-Erfolg in Gifhorn setzten sich die Cuxhavener am Sonnabend auch beim TSV Stelingen durch - und dürfen weiter vom Aufstieg träumen. "Es war wieder eine Mega-Teamleistung", sagte BasCats-Trainer Dennis Tiedemann nach dem Spiel. 

Erneut reisten die Cuxhavener nur mit einem kleinen Kader in die Nähe von Hannover. Nur acht Spieler machten sich auf den Weg - darunter aber die Topscorer der vergangenen Wochen mit Deon McDuffie, Kyron Kelly und Franck Kone. Alle drei drückten auch dem Spiel in Stelingen ihren Stempel auf. Neben McDuffie, Kelly und Kone standen noch der junge Janes Griemsmann und Routinier Andreas Hasenkamm in der Startformation. Die BasCats legten gegen den Tabellenneunten gleich vor - und lagen danach durchgehend in Führung. Nach den ersten zehn Minuten stand es 19:13 für die Gäste aus Cuxhaven. Schon in der Anfangsphase hatten die BasCats ihre Probleme mit Stelingens Aufbauspieler Mendrit Ademi, der neun der 13 Punkte für seine Mannschaft erzielte. Doch die BasCats setzten mit Teambasketball dagegen. Der Vorsprung pendelte sich im zweiten Viertel meist bei sechs bis acht Punkten ein. Kyron Kelly leistete sich unter den Körben ein Privatduell mit Stelingens Center Hauke Backhaus, die beide mit vollem Körpereinsatz um Ball und Raum kämpften. Die Cuxhavener hielten gegen robuste Gegner dagegen - nicht nur Kelly. In der Offensive waren sie meist nur mit Fouls zu stoppen. Insgesamt 51 Freiwürfe bekamen die BasCats zugesprochen, wovon sie immerhin 37 verwandelten. Zum Vergleich: Stelingen traf neun von 15 Freiwürfen. Es war ein intensives Spiel, bei dem auch die spielerischen Höhepunkte nicht fehlten. Für einen sorgte Distanzschütze Andreas Hasenkamm kurz vor der Halbzeit. Er traf mit der Schlusssirene von der Mittellinie und ließ sich von seinen Mannschaftskollegen feiern. Mit einer Sieben-Punkte-Führung aus BasCats-Sicht wurden die Seiten gewechselt (46:39). Im dritten Viertel spielte bzw. warf sich dann Taktgeber Deon McDuffie in einen Rausch. Er traf aus gefühlt jeder Lage, versenkte vier Dreier und war in dieser Phase des Spiels überhaupt nicht zu stoppen. Allein in diesen zehn Minuten erzielte er 17 Punkte - und legte letztlich den Grundstein für den Auswärtssieg. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung der BasCats auf 22 Punkte an. Ein paar "schludrige Minuten", wie sie Trainer Tiedemann nannte, verhinderten dann aber, dass Stelingen noch einmal näher herankam. Fünf Minuten vor Schluss schrumpfte der Vorsprung auf sieben Zähler (86:79), doch McDuffie hatte auch in diesem Moment die passende Antwort parat und traf einen ganz wichtigen Dreier. So verteidigten die BasCats den Vorsprung am Ende recht souverän - und durften sich sogar über eine dreistellige Punktausbeute freuen. Franck Kone traf in der Schlusssekunde zum 101:90-Auswärtssieg. "Wir hätten den Sack früher zumachen können", sagte Tiedemann, der dennoch zufrieden war mit der Leistung seines dezimierten Teams. "Wir wussten, dass wir als Team spielen müssen - und die Jungs haben das alle super gemacht", sagte der BasCats-Coach. 

Cuxhaven BasCats: Deon McDuffie (28 Punkte), Franck Kone (23), Kyron Kelly (19), Andreas Hasenkamm (12), Jannes Koeppen (11), Janes Griemsmann (5), Oliver Lüders (3), Noah Schoepe. 

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Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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