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Angreifer Tim Klowat wurde in den vergangenen Wochen schmerzlich vermisst beim FC Cuxhaven. Trainer Timo Szybora hofft, dass der 31-Jährige am Sonnabend gegen Elstorf wieder fit ist. Foto: Unruh
Angreifer Tim Klowat wurde in den vergangenen Wochen schmerzlich vermisst beim FC Cuxhaven. Trainer Timo Szybora hofft, dass der 31-Jährige am Sonnabend gegen Elstorf wieder fit ist. Foto: Unruh
Fußball

"Die Mannschaft lebt": Trainer des FC Cuxhaven gibt sich kämpferisch

von Jan Unruh | 24.09.2026

Sieben Spiele, ein Punkt, Tabellenschlusslicht - die Bilanz des Landesliga-Aufsteigers FC Cuxhaven ist mau. Dennoch glaubt Trainer Timo Szybora an sein Team - und damit auch an die Wende. Im Heimspiel am Sonnabend soll der Knoten platzen. 

Die Enttäuschung ist groß beim FC Cuxhaven. Dass es eine schwere Saison als Aufsteiger in die Landesliga werden wird, war den Verantwortlichen vorher klar. Dennoch ist der eine Punkt aus sieben Partien zu wenig. Größtes Manko bisher: die harmlose Offensive. Genauer gesagt, die mangelnde Chancenverwertung. Nach so gut wie jedem Spiel ärgern sich die Cuxhavener über zu viele vergebene Torchancen. Mit nur sechs erzielten Treffern hat der FC den aktuell schwächsten Angriff der Liga. "Wir belohnen uns einfach nicht", sagt FC-Trainer Timo Syzbora. Es ist ein leidiges Thema, das ihn und seine Mannschaft schon seit Wochen begleitet. Doch von Aufgeben keine Spur. "Wir müssten uns Gedanken machen, wenn wir keine Torchancen hätten und wenn kein Leben in der Truppe stecken würde", sagt Szybora. Das ist aber nicht so. "Die Mannschaft lebt", sagt er deutlich. Im Training und auch in den Spielen sieht er viele positive Ansätze. Einzig das Erfolgserlebnis lässt auf sich warten. Das soll nach Möglichkeit am Sonnabend eingefahren werden. Im nächsten Heimspiel auf dem Grodener Sportplatz empfängt der FC Cuxhaven am Sonnabend, 26. September, den TSV Elstorf. Wieder eine Mannschaft, die auch den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben hat. "Ich hoffe, dass der Knoten platzt", so Szybora. Elstorf belegt mit zehn Punkten einen Mittelfeldplatz - weil sie eben die Spiele gegen die direkten Konkurrenten im Kampf um den Ligaverbleib gewonnen haben. Elstorf ist laut Szybora eine lauf- und kampfstarke Truppe, die durch mannschaftliche Geschlossenheit besticht. Das verdeutlicht eine Statistik besonders: Die elf bisher erzielten Tore verteilen sich auf insgesamt neun Spieler. Szybora weiß, was auf sein Team zukommt. Doch für den FC wird es in erster Linie darum gehen, auf sich selbst zu schauen. Und das heißt konkret: Sie müssen die Chancen nutzen, die sich bieten. In der Trainingswoche wurde erneut an ein, zwei Stellschrauben gedreht. Auch in der Spielvorbereitung versucht Szybora immer wieder, neue Impulse zu setzen - in der Hoffnung, dass es gegen Elstorf mit dem ersten Sieg klappt. "Wir probieren, die Jungs weiter aufzubauen", sagt er. Die gezeigte Mentalität und die Trainingseindrücke geben ihm Mut. Hoffnung hat der Trainer auch, dass Stürmer Tim Klowat zurückkehrt. In der vergangenen Woche fiel er kurzfristig krankheitsbedingt aus. Ob er bis zum Elstorf-Spiel wieder fit sein wird, ist noch unklar. Gleiches gilt für Finn Deike und Ferris Emmeluth. Definitiv fehlen werden die beiden gesperrten Milan Szybora und Stefan Cordts, die beide in Hülsen die Gelb-Rote-Karte sahen. Nach dem Abschlusstraining entscheidet Szybora mit seinem Trainerteam, wie er die beiden ersetzen wird. Letztlich sei es aber egal, wer am Sonnabend auf dem Platz stehen wird. Es geht darum, alles für den Erfolg in die Waagschale zu werfen. "Wir wollen gewinnen. Das ist ganz klar", sagt Timo Szybora. 

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