Altenbruchs Nick Arndt trifft in dieser Szene zum 1:0 im Endrundenspiel gegen den FC Wanna/Lüdingworth. Wenig später glich der FC zum 1:1-Endstand aus. Beide Mannschaften verpassten am Ende den Turniersieg. Foto: Unruh
Altenbruchs Nick Arndt trifft in dieser Szene zum 1:0 im Endrundenspiel gegen den FC Wanna/Lüdingworth. Wenig später glich der FC zum 1:1-Endstand aus. Beide Mannschaften verpassten am Ende den Turniersieg. Foto: Unruh
Fußball

Entscheidung im letzten Spiel: SpVgg BISON gewinnt erstes Masters-Quali-Turnier 

von Jan Unruh | 14.12.2025

Spannung bis zum Schluss: Im letzten Spiel sicherte sich die SpVgg BISON doch noch das begehrte Ticket zu den drei großen Masters-Quali-Turnieren - auch weil der TSV Altenbruch im Spiel davor Nerven zeigte.  

Der Lederball rollt wieder unter einem Dach. Die Hallenfußballsaison hat begonnen. Im Cuxland wird damit in erster Linie der Masters-Cup verbunden. Am Wochenende fand das erste Qualifikationsturnier für den Masters-Cup statt. In Cadenberge spielten acht Mannschaften von der Kreisliga bis zur 2. Kreisklasse um einen Startplatz bei den drei großen Masters-Quali-Turnieren. Am Ende setzte sich Gastgeber SpVgg BISON durch - auch weil der TSV Altenbruch in seinem letzten Spiel Nerven zeigte. 

Rund 250 zahlende Zuschauer zählten die Veranstalter des sogenannten KK-Quali-Turniers in der Cadenberger Sporthalle. Wie im vergangenen Jahr richtete die SpVgg BISON den Wettstreit um das Ticket für die drei Masters-Quali-Turniere aus. Erstmals dabei waren die Teams des SV Spieka und des TSV Oberndorf. Vor allem den SV Spieka hatten einige als Geheimfavoriten auf dem Zettel. Der Tabellenführer der 1. Kreisklasse, um Spielertrainer Jan-Niklas Kersten, wurde diesem Anspruch aber nicht gerecht. Spieka schied in der Vorrunde aus - ohne einen Sieg. So erging es in Gruppe A auch der SG Nordholz/Oxstedt. So belegten der FC Wanna/Lüdingworth und der FC Basbeck-Osten in einer sehr ausgeglichenen Gruppe die Plätze eins und zwei. 

In Gruppe B setzten sich mit der SpVgg BISON und dem TSV Altenbruch die Favoriten durch. Das Nachsehen hatten TuRa Hechthausen und der TSV Oberndorf, die sich aber dennoch wacker schlugen - und jeweils nur eine von drei Partien verloren. 

Turniersieger des Masters-Quali-Turniers: Die SpVgg BISON. Foto: Niehaus

In der Endrunde spielten die vier besten Mannschaften im Modus "jeder gegen jeden" um den Turniersieg. Den hatte der TSV Altenbruch bereits vor Augen. Im ersten Spiel besiegten sie, wie schon in der Vorrunde, Gastgeber SpVgg BISON, spielten dann unentschieden gegen Wanna/Lüdingworth und hätten mit einem Sieg im letzten Spiel gegen die bis dahin punktlose Mannschaft des FC Basbeck-Osten den Titel feiern können. Doch dies schien den TSV Altenbruch zu hemmen. Die Mannschaft, die im vergangenen Jahr noch sensationell die Teilnahme am Masters-Turnier in der Rundturnhalle feiern konnte, verlor gegen Basbeck mit 0:1 und musste die Titelträume begraben. Der Turniersieg entschied sich nun im letzten Spiel des Tages. Dem FC Wanna/Lüdingworth hätte sogar ein Unentschieden gegen Gastgeber SpVgg BISON gereicht. Das Glück war in der Partie aber nicht aufseiten des FC. Mehrere Male scheiterten sie selbst am Aluminium. BISON zeigte sich eiskalt und gewann nach 15 intensiven Minuten mit 4:0 - und damit auch das Turnier. Der Kreisligist wird jetzt eine von zehn Mannschaften sein, die in drei Quali-Turnieren um das begehrte Masters-Ticket kämpfen. Die sechs besten Teams sind am 30. Januar 2026 in der Rundturnhalle vor 1200 Zuschauern dabei. 

Neben dem Turniersieger wurden am Sonnabend in Cadenberge auch zwei Spieler ausgezeichnet. Zum besten Torhüter des Turniers wurde Joel Görg vom TSV Altenbruch gewählt. Bester Torschütze war Simon Weyts (SpVgg BISON) mit fünf Treffern. 

Die SpVgg BISON um Angreifer Jobst Märkle wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann das eigene Turnier. Foto: Unruh

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Jan Unruh

Redakteur
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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