Victor Santos de Oliveira (beim Schuss) und sein Bruder Vinicius Santos de Oliveira zeigten beim 4:2-Sieg des FC Cuxhaven in Hammah eine starke Leistung. Foto: Witthohn
Victor Santos de Oliveira (beim Schuss) und sein Bruder Vinicius Santos de Oliveira zeigten beim 4:2-Sieg des FC Cuxhaven in Hammah eine starke Leistung. Foto: Witthohn
Fußball

FC Cuxhaven setzt sich von Rot-Weiss Cuxhaven ab

von Herwig V. Witthohn | 26.04.2026

Von den drei Auswärtspartien kehrten die Cuxhavener Fußball-Bezirksligisten mit einem Sieg und zwei Unentschieden zurück. Der FC Cuxhaven setzte sich mit einem 4:2-Erfolg in Hammah weiter von Verfolger Rot-Weis Cuxhaven ab.

MTV Hammah - FC Cuxhaven 2:4 (0:3): Der FC Cuxhaven untermauerte seine Aufstiegsambitionen mit einer starken Vorstellung beim 4:2-Sieg in Hammah. In der 4. Minute missglückte Victor Oliveira dos Santos eine Flanke, die Marvin Pannhorst vor die Füße fiel. Dieser schoss den Keeper an. Drei Minuten später war es Niklas Menke, der aus 18 Metern abzog, Keeper Tobias Dreyer fischte das runde Leder mit einer "Wahnsinnsparade" aus dem Winkel. In der 15. Minute wurden die Angriffsbemühungen der Cuxhavener belohnt. Vinicius Santos de Oliveira hob den Ball an den 16er, Niko Grabowski legte das runde Leder zurück und Vinicius Santos de Oliveira schoss zum 0:1 ein. In der 20. Minute Pass von Marvin Pannhorst auf Vinicius Santos de Oliveira, der alleine vor Keeper Tobias Dreyer aus 18 Metern am Kasten vorbeischoss. In der 31. Minute das 0:2. Victor Santos de Oliveira passte auf Marvin Pannhorst, der volley links unten ins Eck traf. In der 35. Minute das 0:3. Vinicius Santos de Oliveira holte sich im Mittelfeld nach einem Zweikampf den Ball, ging alleine auf Keeper Dreyer zu und traf rechts unten.

Nach dem Seitenwechsel gleich das 1:3 durch einen Foulelfmeter, den Mike Pye verwandelte. In der 55. Minute durfte sich Torhüter Dreyer erneut auszeichnen. Niko Grabowski zog aus sechs Metern scharf ab, der Torwart rettete mit einem Reflex. Dann eine sehr unschöne Szene. Die heimischen Fans hatten die Schiedsrichter-Assistentin nach Aussage von FCC-Coach Timo Szybora immer wieder auf das übelste beschimpft und diese weigerte sich, weiter an der Seitenlinie zu agieren. Nachdem ein Ersatz gefunden war, konnte die Partie nach zehn Minuten weitergeführt werden. In der 84. Minute klasse Ecke von Kevin Ujvari, Kevin Kreth nutzte die Chance zum 1:4. In der 97. Minute fielen vier Aktive hin und der Schiedsrichter gab zum Erstaunen der Cuxhavener erneut Elfmeter für Hammah, die diese Chance durch Florian Nagel zum 2:4 nutzten.

TSV Apensen - TSV Altenwalde 2:2 (0:0): Nach einer ersten Halbzeit ohne große Höhepunkte ging es im zweiten Durchgang umso intensiver zu. Apensen war nach Überzeugung des Altenwalder Trainer Cristiano da Cruz Cunha die klar bessere Mannschaft und ging in der 50. Minute 1:0 in Führung. Niklas Greifenberg nutzte eine Unachtsamkeit in der Altenwalder Hintermannschaft, die den gegnerischen Spielern einfach zu viel Raum ließ. Der überragende Keeper Marlon Plehn, war chancenlos. In der 60. Minute das 1:1. Jan-Lukas Mergard setzte sich über die rechte Seite durch und bediente Niclas Rohde, der gegen die Laufrichtung des Torhüters einnetzte. In der 76. Minute wiederholte sich der Fehler der Altenwalder Abwehr. Wieder wurde Apensen zu viel Platz gelassen und Philipp Thoene nutzte dies zur 2:1-Führung. Doch die Altenwalder zeigten Kampfgeist. Als Ramazan Topcu nach einem schönen Solo im Strafraum von den Beinen geholt wurde, gab es Elfmeter in der 80. Minute. Topcu trat an und verwandelte eiskalt zum 2:2. "Wir haben dieses Mal Glück gehabt, denn Apensen war die klar bessere Mannschaft an diesem Tag. Stolz bin ich darauf, dass meine Mannschaft immer wieder die richtige Reaktion nach dem Rückstand gezeigt hat", so Cristiano da Cruz Cunha nach der Partie.

SG Stinstedt - Rot-Weiss Cuxhaven 1:1 (0:1): Die Cuxhavener zeigten auf einem hervorragend zu bespielenden Platz in der ersten Halbzeit eine ansprechende Leistung. Sie hatten viel Ballbesitz, konnten aber keine klaren Chancen herausarbeiten. In der 45. Minute war es Lennard Gersonde, der eine Freistoßvorlage von Diogo Regufe an den langen Pfosten annahm und zum 0:1 ins Tor schoss. Nach dem Seitenwechsel ging plötzlich bei den Rot-Weissen nichts mehr. "Wir konnten keinen Druck mehr nach vorne entwickeln, was sich rächen sollte", meinte Trainer Philipp Schlüter. In der 72. Minute fiel das verdiente 1:1, nachdem ein Freistoß per Kopf verlängert wurde und so Marvin Behrens ermöglichte, den Ball ins Cuxhavener Tor zu schießen. Der "Lucky Punch" gelang den Cuxhavenern nicht mehr, nach dem Schlusspfiff lagen die Rot-Weissen auf dem Boden, die Enttäuschung war groß. "Wir können jetzt nur noch von Spiel zu Spiel schauen", sagte Philipp Schlüter nach dem Spiel. Der FC Cuxhaven scheint enteilt zu sein.

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Herwig V. Witthohn

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Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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