Deon McDuffie muss sich in dieser Situation gegen gleich drei Bergedorfer durchsetzen. Die BasCats hatten gegen den Meister einen sehr schweren Stand. Fotos: Witthohn
Deon McDuffie muss sich in dieser Situation gegen gleich drei Bergedorfer durchsetzen. Die BasCats hatten gegen den Meister einen sehr schweren Stand. Fotos: Witthohn
Basketball

Frühe Ballverluste und Rebound-Probleme: Cuxhaven BasCats verlieren Spitzenspiel

von Herwig V. Witthohn | 09.03.2025

Das hatten sich die Rot-Weiss Cuxhaven BasCats anders vorgestellt. Im Spitzenspiel der 2. Regionalliga mussten die Cuxhavener Korbjäger die Überlegenheit von Meister Bergedorf Stargazers neidlos anerkennen. Bergedorf setzte sich 79:64 durch.

RW Cuxhaven BasCats - Bergedorf Stargazers 64:79 (16:26, 16:19, 21:12, 11:22): Schon zu Beginn der Partie wurde deutlich, dass dies eine ganz andere Partie in heimischer Halle für die Rot-Weissen Korbjäger werden würde. Das Publikum trieb ihre BasCats wie gewohnt an und Deon McDuffie gelang in der Anfangsphase beim Stand von 0:5 ein Vier-Punkte-Spiel. Doch was sich an diesem Abend wie ein roter Faden durch drei Viertel ziehen sollte, waren die völlig unnötigen Ballverluste, die viel zu selten erfolgreichen Dreier-Versuche und ein Rebound-Verhalten, das man sonst nicht von den BasCats kennt. Nach dem ersten Viertel lagen die BasCats 16:26 in Rückstand.

Im zweiten Viertel gerieten die Cuxhavener schnell mit 25:42 in Rückstand. Weder in der Offensive noch in der Defensive konnten die Rebounds geholt werden. Bergedorf spielte schnell, kam so immer wieder zu Punkterfolgen von völlig frei stehenden Akteuren. Darron McDuffie konnte wenigstens noch etwas dagegenhalten und mit seinen Punkten den Abstand in Grenzen halten (32:45).

Darron McDuffie musste das Feld verlassen

Im dritten Viertel nahmen sich die Gäste zurück, die BasCats kamen besser ins Spiel. Da musste Darron McDuffie vom Feld.

Die Schiedsrichter, die nicht immer unumstritten pfiffen, sahen in der Reklamation McDuffies nach einer Entscheidung gegen die BasCats wohl zu viel Intensität und schickten den Cuxhaven nach dem zweiten technischen Foul vom Feld. Ein Weckruf für die Hausherren, die nun endlich den Kampf annahmen und, vom Publikum frenetisch angefeuert, ran kamen.

Plötzlich waren die BasCats wieder am Meister dran

Als Andreas Hasenkamm bei einem erfolgreichen Wurf gefoult wurde und den Freiwurf verwandelte, Deon McDuffie  einen Zwei-Punkte-Wurf traf, stand es plötzlich nur noch 53:57.

Die BasCats kamen erneut in Ballbesitz, doch Janes Griemsmann verlor den Ball. Die Gäste verwandelten anschließend nur einen Freiwurf (53:58), Deon McDuffie traf aus der Distanz (56:58).

Doch der Meister blieb ruhig, ließ eine 18:2-Punkte-Serie zum 76:58 folgen und machte den Deckel zu.

Was an diesem Abend noch auffiel: Die Freiwurfschwäche der BasCats. Viel zu viele Punkte wurden liegengelassen, die Niederlage war verdient.

Und dennoch können die Cuxhavener eine sehr gute Saison immer noch mit der Vizemeisterschaft krönen. Dazu bedarf es in den letzten Saisonspielen dann aber doch einer Leistungssteigerung.

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Herwig V. Witthohn

Redakteur
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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