Neue Laufstrecke, alte Begeisterung: Das hat der Triathlon in Otterndorf zu bieten
Insgesamt fast 360 Triathletinnen und Triathleten sind am Sonntag wieder in Otterndorf beim 35. Volksbank-Triathlon am Start, der in diesem Jahr eine Neuerung zu bieten hat.
Das Herzstück der Veranstaltung im Otterndorfer Feriengebiet ist die Wechselzone. an ihr bemisst sich Jahr für Jahr die Teilnehmerzahl beim Otterndorfer Volksbank-Triathlon. Und auch an diesem Wochenende sind die Kapazitätsgrenzen erreicht. Genau 357 Triathletinnen und Triathleten werden am Sonntag ab 10 Uhr auf den verschiedenen Strecken ihr Bestes geben. "Noch mehr wird eng", sagt Maik Schwanemann, Geschäftsführer des TSV Otterndorf. Das Triathlon-Team des Vereins hat in den vergangenen Wochen und Monaten die sportliche Großveranstaltung geplant und umgesetzt.
Für Zuschauer interessanter
Anfang dieser Woche wurde das Anmeldefenster geschlossen. Nachmeldungen vor Ort sind nicht mehr möglich. Das hat zum einen den Grund, dass das Teilnehmerfeld quasi ausgebucht sei und zum anderen, dass der Aufwand für die Organisatoren mit der Möglichkeit der Nachmeldungen am Veranstaltungstag dann zu groß werde. "So ist es optimal", sagt Schwanemann. Besonders gespannt ist er auf die neue Laufstrecke. Diese wurde in diesem Jahr komplett verändert - um die Veranstaltung für die Zuschauer attraktiver zu gestalten. anders als in den Vorjahren geht es nach der Schwimmstrecke im See Achtern Diek nicht einmal um das Ferienhausgebiet herum, sondern auf die andere Seite des Deiches. Die Organisatoren haben einen 2,5 Kilometer langen Rundkurs gesteckt, der direkt an der Elbe entlangführt. Gleich zweimal müssen sie den Deich überqueren. "So können Zuschauer von der Deichkrone die gesamte Laufstrecke einsehen", sagt Schwanemann. An der Schwimm- und Radstrecke gebe es keine Veränderungen.
Vor allem der Abschnitt, der mit dem Fahrrad zu absolvieren sein wird, wurde im Vorwege genau unter die Lupe genommen. Hintergrund ist der tödliche Unfall beim Triathlon in Hamburg im Juni dieses Jahres. "Aus eigener Initiative haben wir alles genau überprüft. Besondere Gefahren sehen wir nicht", so Schwanemann. Dass es bei einer Sportveranstaltung zu Unfällen oder Verletzungen komme, sei aber nie ganz auszuschließen. Bie der Wettkampfbesprechung vor dem ersten Start sollen die Athleten noch einmal auf die möglichen Risiken auf den Strecken aufmerksam gemacht werden. Rund 100 Helferinnen und Helfer werden zudem für Orientierung und auch Sicherheit sorgen - darunter die Feuerwehr und auch die DLRG. Die Vorbereitungen sind jedenfalls größtenteils abgeschlossen. Am morgigen Sonnabend werden die einzelnen Markierungen auf den Straßen noch gesprüht. Dann kann es losgehen. Bei hoffentlich schönem Wetter. "Es wäre schön, wenn es trocken bleibt", so Schwanemann.
Um 10 Uhr erfolgt am Sonntag der erste Startschuss für die ambitionierten Triathleten über die Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen). Ab 11.30 Uhr geht es für über 200 Teilnehmer auf die Sprintstrecke (500 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen). Um 12 Uhr folgen die Staffeln. Eine Staffel besteht aus mindestens zwei und maximal drei Athleten. Insgesamt 27 Teams teilen sich in diesem Jahr die drei Disziplinen auf. "Das ist viel", so Schwanemann. Und unterstreicht eindrucksvoll die Bedeutung des Volksbank-Triathlons.
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